Best of watson
Bild

YouTuber Concrafter entschuldigt sich – aber auch das geht nach hinten los

Luca Scharpenberg nennt sich auf YouTube "Concrafter". 3,7 Millionen Follower hat sein Account und das ist, mal ganz neidlos anerkannt, ja schon ne ganz ordentliche Menge.

Findet Concrafter auch, und mit 2,4 Millionen Instagram-Followern obendrein macht ihn das zum veritablen Influencer. Einer Person also, die irgendwie davon ausgehen kann, im Tausch gegen Erwähnung in Social Media-Posts Dinge umsonst zu bekommen.

Gratis Eintritt, VIP-Tisch und Freigetränke in einem Club zum Beispiel. Das zumindest wollte Concrafter von einem Düsseldorfer Club. Im Gegenzug versprach er Erwähnung in seiner Insta-Story.

Doch der Club fand den Deal nicht so reizvoll. Man sei nicht auf Kooperation mit ihm angewiesen, schrieb man ihm. Doch das wollte Concrafter nicht auf sich sitzen lassen und beschwerte sich per Video über den Club:

"Ih, das ist nicht wahr! Sorry, aber wie kann man denn SOO, SOOO arrogant sein?"

Doch anstatt ihm zuzustimmen, hagelte es ordentlich Spott. Die Like/Dislike-Rate sagt viel: 32.360 gegen 68.820.

Und so hat Concrafter in der Zwischenzeit mit einer Art Entschuldigungs-Video nachgelegt. Darin bekundet er "dünnhäutig" reagiert zu haben und sich das Video besser hätte sparen sollen.

Die Entschuldigung kommt allerdings auch eher so semi an. User werfen ihm nun vor, das vorherige Video nicht gelöscht zu haben und aus rein opportunistischen Gründen zurückzurudern: "Wenn du dir das Video hättest sparen könntest, wieso ist es denn dann noch online?! 🤦🏻‍♀️😂"

Tja. Wie man's macht, lieber Concrafter. Vielleicht nächstes Mal wirklich VORHER nachdenken.

(gw)

Bye Mr. Big: Toxische Boyfriends sind keine Traummänner

watson-Story

"Kanakenschlampe": Wie ich das Vertrauen in die deutsche Polizei verlor

Rassismus innerhalb der Polizei sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Schlagzeilen: Sei es rechte Hetze in Chatgruppen der Beamten oder ihre Verstrickungen mit der NSU. Doch viele Fälle sind viel harmloser, kleiner und entwickeln erst als strukturelles Problem ihre Brisanz – zum Beispiel, wenn Rassismus-Opfer keine Unterstützung durch die Polizei erfahren.

"Das ist leider häufig", erzählt Roman Jeltsch, der für die Beratungsstelle "Response" arbeitet und viele solcher Fälle auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel