Alexander Nübel ist der Torwart-Newcomer beim FC Bayern.
Alexander Nübel ist der Torwart-Newcomer beim FC Bayern.
Bild: SVEN SIMON / imago images

Spielerberater verrät: Nübel ist beim FC Bayern unzufrieden

26.03.2021, 15:29

Stefan Backs ist Spielerberater und verantwortlich dafür, dass Alexander Nübel seinen Vertrag beim FC Bayern unterschrieb. Im "Sport1"-Podcast spricht der ehemalige Sportjournalist über die Situation seines Schützlings beim FCB: Nübel sei unzufrieden, denn er darf nicht aufs Feld. "Natürlich ist das Thema Leihe jetzt wieder ein Thema. Auf der Bank wird er nicht besser. Deswegen muss man sprechen", sagte Backs im Interview.

Als Nübel Schalke verließ, standen ihm viele Türen offen. "Sieben, acht europäische Spitzenclubs" sollen sich um den 24-Jährigen beworben haben, so sein Berater. Letztendlich entschied er sich dann aber für die Bayern, weil die Option "schlüssig klang".

Alexander Nübel will mehr Pflichteinsätze

Bei seiner Vertragsunterzeichnung wurden dem Torwart eine Mindestanzahl an Einsätzen garantiert und das sogar schriftlich. Damals war von 15 Partien die Rede – in der Praxis durfte Nübel aber bisher nur dreimal aufs Spielfeld.

Sein Berater hat genug von der Situation: "Uns war klar, dass Alexander diese Rolle ein Jahr spielen kann, die er jetzt spielt. Auch wenn es aus meiner Sicht vier, fünf Spiele zu wenig sind, die er gemacht hat. Aber ein zweites Jahr kann es so nicht geben, denn das Thema Spielpraxis ist wichtig für ihn. Wir versuchen gerade, mit dem FC Bayern eine Lösung zu finden."

Der FC Bayern und Alexander Nübel arbeiten an einer Lösung

Es wird also noch verhandelt. Auch der Bayern-Manager Uli Hoeneß will dem Youngster eine Chance geben und forderte, dass Manuel Neuer ihm ein paar Partien "schenken" könnte. Dadurch könne man vielleicht erreichen, dass er "bei den Bayern bleibt".

Auch für Backs ist klar: "Alex und die Bayern haben das gleiche Ziel: Er soll mittelfristig die Nummer eins werden. Der Weg dahin ist die Krux. Alex und ich sind der Meinung, dass Spielpraxis nach diesem Jahr noch wichtiger wird. Denn dieses Jahr lief nicht so, wie es sich alle Beteiligten gewünscht haben. Da wir alle das gleiche Ziel haben, werden wir eine Lösung finden, die Alexander gerecht wird."

Stefan Backs wirft Leihoption in den Raum

Eine mögliche Lösung wäre den Keeper für einige Zeit zu verleihen. "Ich plane Leihen gerne auf zwei Jahre. So weit sind aber noch nicht in den Absprachen. Bis zum Sommer ist es noch ein bisschen hin. Mit den Bayern muss ein gemeinsamer Entschluss gefunden werden. Die entscheidenden Gespräche finden erst noch statt", sagte Backs.

(lfr)

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