Das Logo der deutschen Firma Armedangels aus Köln ist am 19.01.2015 in Berlin im Veranstaltungsort Station auf der Modemesse Premium auf Bügeln zu sehen. Das Label setzt auf umweltfreundliche Produkti ...
Bei der Fair-Fashion-Marke Armedangels können künftig auch gebrauchte Klamotten erstanden werden. Bild: dpa-Zentralbild / Jens Kalaene
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Fair-Fashion-Marke Armedangels (ver)kauft ab jetzt auch Secondhand-Mode

26.03.2022, 13:46

Um einen ressourcenschonenden Umgang mit Mode zu fördern, führt die Fair-Fashion-Marke Armedangels eine Resell-Plattorm ein. Dort können Kund:innen schon getragene Kleidungsstücke der Marke Armedangels verkaufen oder selbst Second-Hand-Stücke shoppen. Auch kaputte Kleidungsstücke können eingeschickt werden – die will das Unternehmen recyceln und weiterverwenden.

Denn laut einem Bericht von McKinsey & Company fallen in der Modebranche jährlich etwa 40 Millionen Tonnen Textilabfälle an. Diese werden in der Regel nicht recycelt, sondern verbrannt. Diese Verschwendung von Ressourcen fördert die globale Erderwärmung und schadet zudem der Artenvielfalt. Der Grund: Für die Herstellung von Kleidern, Jeans und Shirts werden hohe Mengen an Rohstoffen, wie beispielsweise Baumwolle, benötigt, die beim Anbau viel Fläche und Wasser verbraucht. Hinzu kommt, dass für die Verarbeitung von Textilien ebenfalls viel Energie benötigt wird.

Als Dank fürs Einschicken der Secondhand-Klamotten bekommt man einen Gutschein

Mit der neuen Resell-Plattform will die Modemarke Armedangels dagegen angehen – und mit dem An- und Verkauf von Secondhand-Stücken dafür sorgen, dass die Kleidungsstücke Teil der Wertschöpfungskette bleiben.

Die Modekette bietet nun in Zusammenarbeit mit reverse.supply an, Secondhand-Klamotten ihrer Marke einzuschicken. Sind die Klamotten noch in Ordnung, kommen sie in den Resell-Shop, andere gehen zum Recycling. Für eingesandte Ware gibt es einen Gutschein für den Armedangelse-Onlineshop.

(joe/utopia)

Sony kündigt Verzicht auf Plastikverpackungen ab 2023 an

Der japanische Technologiekonzern Sony, Hersteller von Fernsehern, Kameras und Spielekonsolen, will ab dem kommenden Jahr damit beginnen, auf Verpackungen aus Plastik zu verzichten – allerdings zunächst nur für kleinere Produkte. Ab dem kommenden Geschäftsjahr, das am 1. April beginnt, sollen neue Produkte, die weniger als ein Kilogramm wiegen, umweltfreundlicher verpackt werden, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte.

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