Dieter Bohlen sprach jetzt offen über sein "DSDS"-Comeback.
Dieter Bohlen sprach jetzt offen über sein "DSDS"-Comeback.Bild: Florian Ebener/Getty Images

Dieter Bohlen offenbart: Darum schaute er "DSDS"-Staffel mit Silbereisen "nicht eine Sekunde"

18.07.2022, 16:31

Nachdem Dieter Bohlen für ein Jahr lang bei "DSDS" aussetzte, feiert er nun im kommenden Jahr sein großes Comeback in der Castingshow. Anlässlich der 20. Jubiläumsstaffel kehrt der Knallhart-Juror zurück und sucht zum letzten Mal einen neuen Superstar. Der Sender gab bereits bekannt, dass es nach 2023 keine weiteren Folgen mehr des Formats geben soll.

Mit Blick auf die einschneidenden Veränderungen stellte Unterhaltungschef Markus Küttner klar: "Wir haben viel verändert bei RTL, wir stehen für positive Unterhaltung und daran halten wir auch fest. Das werden wir nun gemeinsam mit Dieter Bohlen auch bei 'Deutschland sucht den Superstar' beweisen." Und weiter: "Es ist wie auch sonst unter Freunden: Manchmal tut eine Pause gut. Gemeinsam machen wir im kommenden Jahr eine große, begeisternde, positive letzte 'DSDS'-Staffel."

Im Interview mit Frauke Ludowig für "RTL Exclusiv" wurde der Poptitan jetzt direkt auf seine "DSDS"-Pause angesprochen. Der 68-Jährige verriet erstmals, warum er sich dazu entschied, wieder an dem Format mitzuwirken. Am Geld soll es übrigens nicht gelegen haben, denn er habe durchaus lukrativere Angebote gehabt.

Dieter Bohlen spricht Klartext: Darum kehrt er zu "DSDS" zurück

Auf die Frage von Frauke Ludowig, ob mit Bohlen die Pause etwas gemacht hätte, gab der Musikproduzent zunächst an: "Es war ein bisschen Krafttanken für mich. Ich konnte natürlich auch ein bisschen reflektieren, was ich da so die ganze Zeit gemacht habe. Dieser Druck war auf einmal weg. Dieser Druck, sich sonntagmorgens immer die Einschaltquoten anzugucken. Das belastet einen ja doch. Und man sieht natürlich, wenn man so eine Pause hat, einfach gewisse Sachen auch anders."

Dieter Bohlen spricht auch offen über Druck.
Dieter Bohlen spricht auch offen über Druck.Bild: IMAGO / Revierfoto

Als Ludowig nachhakte, "was für Sachen" er meine, führte Bohlen weiter aus, "dass man Dinge lockerer sieht". Schließlich gab er zu verstehen, dass er die Staffel mit Florian Silbereisen, Ilse DeLange und Toby Gad nicht angeschaut habe. "Ich muss ja ehrlich sein, ich habe nicht eine Sekunde geguckt", so der Juror. Die RTL-Moderatorin hakte daraufhin noch mal nach: "Hat es dich zu sehr geschmerzt?" Bohlen gab zu: "Ja, das tut einem einfach weh. Da bin ich ganz ehrlich. So eine Sendung, die man 18 Jahre gemacht hat, das guck ich mir lieber nicht an."

Dieter Bohlen verfolgte Silbereisens Staffel nicht.
Dieter Bohlen verfolgte Silbereisens Staffel nicht.Bild: dpa / Stefan Gregorowius

Ihm sei übrigens nicht bewusst gewesen, wie er selbst in dieser Position gewirkt habe: "Ich habe selber eigentlich nicht kapiert, dass ich so hart rübergekommen bin. Ich werde mich null verbiegen, aber ich möchte gar nicht so hart sein." Seine Carina reagierte übrigens auf die Entscheidung, dass er noch einmal zu "DSDS" zurückkehrt, so: "Wir fanden eigentlich die Zeit ganz schön, weil ich die ganze Zeit zu Hause gesessen habe. Sie hat gesagt: 'Überleg dir das gut, ob du da nochmal richtig durchstarten willst.' Aber Carina ist so, die sagt: 'Du kannst an jeden Ort auf diesem Planeten ziehen, ich würde immer mitkommen.'"

Und weiter: "Ich suche seit 19 Jahren den Superstar, aber ich hab nach 40 Jahren endlich die richtige Frau gefunden. Und das ist auch gerecht. Mir steht die auch zu! Ich hatte so viele – wie nennt man das – Fehlgriffe, aber einmal hatte ich Glück." Dass er nun noch einmal Deutschlands größtes Gesangstalent sucht, erklärte er letztlich so:

"Es gibt Leute, die hätten mehr gezahlt, sag ich mal so. Es war eine reine Herzensentscheidung, es war eine reine emotionale Entscheidung. Ich wollte zu meinem Team, ich möchte diese Leute. Überall anders hätten wieder andere Leute da gestanden. Hier sind alle motiviert bis am Anschlag. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Das ist nicht nur beschränkt auf 'DSDS', wir wollen neue Sachen machen."

Ludowig betonte, dass Bohlen ein besonders loyaler Mensch sei. "Ich bin seit 43 Jahren bei der gleichen Schallplattenfirma, ich bin immer beim gleichen Musikverlag, mein Anwalt ist 120, glaube ich. Es ist Wahnsinn, ich tausche ungern irgendwelche Leute, ich mag das schon", so Bohlen zum Schluss.

(iger)

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