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Close up of mens hand grabbing chips

In der Coronakrise haben die Deutschen mehr Chips gegessen. Bild: iStockphoto / gpointstudio

Kekse und Chips sind der Renner: Deutschen naschen in Krise deutlich mehr

Die Coronakrise hat weltweit für dramatische wirtschaftliche Schäden gesorgt. Bei den Herstellern von Süßkram und Knabbergebäck sorgte die Krise ebenfalls für lange Gesichter – allerdings nicht überall.

Während die Produzenten von Massenware teils starke Umsatzzuwächse verzeichnen konnten, verlieren die Hersteller von edlen Spezialitäten. Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung" unter Berufung auf Marktforschungsdaten. Demnach haben Verbraucher aus Deutschland in diesem Jahr bisher sieben Prozent mehr für Süßigkeiten ausgegeben als im Jahr zuvor.

Laut dem Bericht profitieren davon fast alle großen Hersteller der Branche, am meisten aber Hersteller von salzigen Snacks wie Chips und Salzbrezeln, sowie die Keks-Bäcker.

Edelsüßkram bleibt in den Läden

Offensichtlich hat Coronavirus die Deutschen zu Naschkatzen gemacht – allerdings nur bei Massenwaren. Wirtschaftliche Unsicherheit bei den Verbrauchern sowie die vorübergehende Schließung von Kaufhäusern und Fachgeschäften hätten das Geschäft der Anbieter von edlen Schleckerein schlechter laufen lassen, heißt es in der "Lebensmittel Zeitung".

Dazu kommt demnach, dass das Exportgeschäft offenbar teils drastische Einbrüche erlebt hat, etwa in den osteuropäischen Ländern. Dort gelten deutsche Süßigkeiten wegen geringerer Einkommen und vergleichsweise hohen Preisen häufig als Luxusgut.

(vdv/pcl)

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