Gute Nachricht
HANDOUT - 30.10.2020, ---, --: Ein weibliches Voeltzkow-Chamäleon (undatierte Aufnahme) in der Prachtfärbung. Eine Expedition der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) hat das Tier im Nordwesten Madagaskars wieder neu entdeckt. (Zu dpa

Das Weibchen nimmt bei Begegnungen mit Männchen und anderem "Stress" eine bunte Färbung an. Bild: SNSB-ZSM / Kathrin Glaw

Gute Nachricht

Verschollenes Chamäleon nach mehr als 100 Jahren wiederentdeckt

Mehr als 100 Jahre lang hatte kein Forscher mehr eines der farbenprächtigen Voeltzkow-Chamäleone gesehen – nun hat eine Expedition der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) solche Tiere im Nordwesten Madagaskars wieder aufgespürt. Die Wissenschaftler vermuten, dass das Voeltzkow-Chamäleon (Furcifer voeltzkowi) wie eine ähnliche Art nur wenige Monate während der Regenzeit lebt.

"Diese Tiere sind quasi die Eintagsfliegen unter den Wirbeltieren", erläuterte Frank Glaw, Kurator für Reptilien und Amphibien an der ZSM. "Daher muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um diese Chamäleons nachweisen zu können. Und das ist während der Regenzeit gar nicht so einfach, da viele Straßen dann nicht befahrbar sind. Dies ist vermutlich auch ein Grund dafür, warum das farbenfrohe Reptil so lange übersehen wurde."

Bei ihrer Expedition fanden die Forscher erstmals Weibchen, die insbesondere bei Trächtigkeit, Begegnungen mit Männchen und anderem "Stress" eine äußerst prächtige Färbung auflegen. Die Studie zu den Funden erschien in der Fachzeitschrift "Salamandra".

Verschollene Arten gibt es überall auf der Welt. Um mehr über ihren Gefährdungszustand herauszufinden und sie vor dem Aussterben zu bewahren, hat die Naturschutzorganisation Global Wildlife Conservation im Jahr 2017 eine weltweite Initiative gestartet mit dem Ziel, die 25 am meisten gesuchten Arten aufzuspüren. Mit dem Voeltzkow-Chamäleon wurde nun die sechste Art im Zuge dieses Programms wiederentdeckt.

(ftk/dpa)

Gute Nachricht

Population verdoppelt: Kenias Elefanten erleben Babyboom

Das Elefantenleben ist kein leichtes: Wilderer wollen mit ihren Stoßzähnen aus Elfenbein Geld verdienen, in der traditionellen ostasiatischen Medizin werden eben diese als Heilmittel gehandelt. Und dann sind da noch ständig diese schlecht gekleideten Touristen, die auf Safari ihr Smartphone so lange auf die Dickhäuter richten, bis sie möglichst possierlich dreinschauen.

Pudelwohl fühlen sich aber offenbar die Elefanten in Kenia – dort gab es zuletzt einen regelrechten Babyboom. Rund 170 …

Artikel lesen
Link zum Artikel