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Der FC Bayern auf dem Oktoberfest: Brazzo und Kalle... und... wer war denn da? Bild: imago images / Jan Huebner

Bayern-Boss Rummenigge schreibt Jahresrückblick – und löscht Kovac aus der Geschichte

Am Ende des Jahres zieht Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, Bilanz. Zwar gehen die Münchner auf Platz Drei der Tabelle und mit vier Punkten Rückstand auf Herbstmeister RB Leipzig in die Winterpause. Aber Rummenigge ist dennoch zufrieden.

In seinem Weihnachtsgruß an die Fans, der eine Art Jahresrückblick des Bayern-Bosses ist, schreibt er auf der Webseite des FC Bayern: "Wenn wir zurückblicken auf das ausklingende Jahr 2019, können wir zufrieden sein."

Es ist ein etwas eigentümlicher, sehr bayerischer Rückblick, den Kalle Rummenigge da verfasst hat.

So beschreibt Rummenigge das Jahr des FC Bayern

Denn: Es war bei weitem kein einfaches Jahr, das hinter den Bayern liegt. In der vergangenen Saison war in der Champions League schon im Achtelfinale Schluss, in der aktuellen Saison rangierte der Klub für einen Spieltag auf Rang Sieben. Im Sommer gerieten die Bayern gar zur Lachnummer, weil sie lange so große Schwierigkeiten hatten, namenhafte Kicker anzuwerben.

Rummenigge aber meint: "Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, dann ist es das zu frühe Ausscheiden in der Champions League. Da hatten wir uns etwas mehr als das Achtelfinale erhofft."

Rundum zufrieden also. So so. Aber Moment, war da nicht was? Genau, im November schmiss der FC Bayern Coach Niko Kovac etwas überstürzt raus. Davon schreibt Rummenigge ebenso wenig, wie er Kovac überhaupt namentlich erwähnt, wenn er eigentlich dessen Arbeit lobt. Kovac war Trainer, als die Mannschaft in der Champions League "großen Charakter gezeigt" habe, wie Rummenigge schreibt.

FC Bayern: Kapitel Niko Kovac geschlossen

Der Bayern-Boss betont zudem: "Im Frühjahr haben wir die größte Aufholjagd miterlebt, die es in der Bundesliga je gegeben hat – gekrönt mit der siebten Deutschen Meisterschaft in Folge und dem DFB-Pokalsieg." Genannt wird Kovac als verantwortlicher Trainer dabei nicht.

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Niko Kovac im Herbst auf der Seitenlinie mit Corentin Tolisso. Bild: imago images / Sven Simon

Das Kapitel Niko Kovac ist beim FC Bayern offensichtlich erledigt. Über seinen Nachfolger, Hansi Flick, schreibt Rummenigge dagegen schwärmend: "Wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit, wir empfinden die spielerische Entwicklung unserer Mannschaft unter ihm als hervorragend und auch die Ergebnisse stimmen wieder. Zudem gefällt uns sein Auftreten sehr gut."

Am Wochenende hatte der FC Bayern verkündet, mit Flick mindestens bis zum Sommer weiterzumachen. Am liebsten würden die Münchner Hansi Flick, den einstigen Co-Trainer von Kovac, über den Sommer hinaus verpflichten. "Wir vertrauen Hansi Flick!", betont Rummenigge in seinem Jahresrückblick, bevor er allen Fans ein frohes Weihnachtsfest wünscht.

(ll)

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