l-r: Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge (FC Bayern Muenchen) und Praesident Uli Hoeness (FC Bayern Muenchen), Liverpool FC vs. FC Bayern Muenchen, Fussball, Champions League, Achtelfinale, 19.02.2019 Liverpool Liverpool England *** l r Chairman Karl Heinz Rummenigge FC Bayern Muenchen and President Uli Hoeness FC Bayern Muenchen Liverpool FC vs. FC Bayern Muenchen Soccer Champions League Round of 16 19 02 2019 Liverpool Liverpool England Copyright: xkolbert-press/ChristianxKolbertx

Karl-Heinz Rummenigge und der mittlerweile in Rente gegangene Bayern-Boss Uli Hoeneß. Bild: imago sportfotodienst

Ex-Mitspieler verrät, warum FC Bayern 100-Millionen-Euro-Spieler nicht bekam

Im vergangenen Sommer verließ Fußballstar Eden Hazard seinen langjährigen Klub FC Chelsea und wechselte zu Real Madrid. Satte 100 Millionen Euro ließen sich die Spanier den Transfer des Mittelfeldspielers kosten. Doch glaubt man einem ehemaligen Mitspieler, dann war Real nicht die einzige Option, die Hazard hatte. Offenbar hätte er auch die Möglichkeit gehabt, zum FC Bayern zu wechseln.

Der frühere Chelsea-Torwart Rob Green hat nun im Gespräch mit "The Athletic" verraten, dass Hazard einen Bayern-Wechsel aus Rücksicht auf seinen Bruder Thorgan abgelehnt habe.

Warum Eden Hazard nicht zum FC Bayern wechselte

Green wird mit den Worten zitiert: "Eden hat es ausgeschlossen. Für ihn war es so: 'Ich gehe nicht dahin, weil mein Bruder Thorgan in Deutschland spielt. Dann würde man dort nur noch von Eden und seinem Bruder sprechen'."

Der Keeper lobte seinen Ex-Chelsea-Kollegen für dessen Entscheidung: "Er meinte damit, dass sein Bruder sich dort einen Namen als Thorgan Hazard machen kann und nicht nur als Eden Hazards Bruder. Das könnte auch als ein Hauch von Arroganz aufgefasst werden, aber in Wirklichkeit war es eine großmütige Tat."

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Eden Hazard (links) und Bruder Thorgan bei einem Spiel für die belgische Nationalmannschaft. Bild: imago images / ITAR-TASS

Der Hintergrund: Edens Bruder, Thorgan Hazard, spielte von 2014 bis 2019 bei Borussia Mönchengladbach, mittlerweile bei Borussia Dortmund. Das Portal "transfermarkt.de" beziffert seinen Marktwert auf rund 40 Millionen Euro. Eine stolze Summe, aber doch nur ein Drittel seines Bruders, der Thorgan mit 120 Millionen Euro Marktwert in den Schatten stellt.

Und so bleibt Deutschland nun Thorgan-Hazard-Domäne, während Eden sich in Spanien versucht. Die Bayern indes werden es verschmerzen können, dass Hazard zu Madrid ging. Die Münchner liehen im August stattdessen Philippe Coutinho vom FC Barcelona aus.

(hau)

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