14.06.2021, Bayern, M

Jogi Löw musste für das Spiel gegen Frankreich drei Spieler aussortieren. Bild: dpa / Federico Gambarini

Deutscher EM-Auftakt: Diese Spieler müssen heute zusehen

Heute Abend um 21 Uhr bestreitet die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel der EM-Gruppenphase. Dabei geht es gegen keinen geringeren Gegner als gegen den aktuellen Weltmeister Frankreich. Die Franzosen gelten auch bei der diesjährigen EM wieder als ein klarer Mitfavorit und dementsprechend schwierig könnte das Spiel werden.

Löw musste vor dem Spiel drei Spieler aus seinem 26 Mann starken Kader streichen, da am und auf dem Spielfeld nur 23 Spieler erlaubt sind. Für drei Spieler wird es demnach heute sicher keinen Einsatz gegen die Franzosen geben, während viele Andere weiterhin von der Bank aus auf ihre Spielminuten hoffen dürfen. Es gibt mehrere Berichte, die besagen, für wen sich Löw entscheiden könnte.

Hoffnungsträger Goretzka muss von der Tribüne zuschauen

Einen Tribünenplatz bekommt laut "Sport1"-Informationen unter anderem Bayern-Star Leon Goretzka. Goretzka war erst am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, nachdem er sich zuvor einen Muskelfaserriss zugezogen hatte.

Diesen hatte der 26-Jährige allerdings laut Jogi Löw weitestgehend überstanden. "Er hat insgesamt einen guten Eindruck gemacht, was die Belastung betrifft. Es ist kein Risiko laut der medizinischen Abteilung", sagte der Bundestrainer am Vorabend.

Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff erklärte gegenüber "Sport1": "Leon ist so weit, dass er mit Ball und Mannschaft trainieren kann. Wir werden noch genauer auf ihn achten und die Belastung dosieren."

Für das heutige Spiel gegen die Équipe Tricolore hat es bei dem 26-jährigen Goretzka nun aber wohl nicht gereicht. Jogi Löw scheint mit seinem Hoffnungsträger wohl lieber auf Nummer sicher zu gehen. Stattdessen plant der Mittelfeldstar aber wohl im zweiten EM-Spiel gegen Portugal auf dem Platz zu stehen.

Auch Musiala und Hoffmann nicht gegen Frankreich im Kader

Neben Goretzka wird auch sein Bayern-Kollege Jamal Musiala im heutigen Spiel auf der Tribüne sitzen. Der erst 17-Jährige war schon im Seefelder Trainingslager angeschlagen, war dann jedoch wieder voll ins Training eingestiegen. Der heutige Tribünenplatz könnte also sowohl durch weiter anhaltende muskuläre Probleme, als auch durch seine schlichtweg fehlende Erfahrung zu erklären sein.

Zu guter Letzt wird heute auch der Gladbacher Jonas Hoffmann nicht gegen das Team aus Frankreich auflaufen. Dieser hatte sich zuvor eine Knieverletzung zugezogen und musste zwischendurch schon um ein komplettes EM-Aus bangen. Mittlerweile soll es dem 28-jährigen jedoch deutlich besser gehen und ein Einsatz im zweiten Gruppenspiel gegen Portugal gilt als wahrscheinlich.

(nb)

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