Reise
Bild

peter böhi/zvg/watson.ch

Weil zu viele Gäste am "schönsten Ort der Welt" sind, geben seine Wirte auf

Einst war es nur ein kleines Gasthaus am Berg. Doch in den vergangenen Jahren wurde das Berggasthaus Äscher-Wildkirchli zu einem weltberühmten Reiseziel – Instagram sei Dank. Und spätestens als 2015 das "National Geographic"-Magazin den Äscher aufs Cover hob war es vorbei. 

Doch nun wurde der Ansturm zu groß.

Das Wirtepaar Nicole und Bernhard Knechtle-Fritsche haben zum Ende der Saison 2018 gekündigt, wie der Kanton Appenzell-Innerhoden mitteilt. Sie hatten den Äscher 2014 übernommen – und folgten damit auf die Eltern von Bernhard Knechtle, die die Berggaststätte seit 1987 geführt hatten.

Letztlich wurde der Äscher Opfer seines eigenen Erfolgs: Die Infrastruktur des Gebäudes habe mit der wachsenden Gästezahl nicht mehr Schritt halten können, teilt das Pächter-Paar mit. So sei es bei der Wasser- und Stromversorgung immer wieder zu Engpässen gekommen – und sowohl das Platzangebot als auch die sanitären Anlagen hätten nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entsprochen.

Eingeschränkt wurden die nötigen Umbauarbeiten nach Aussgen des scheidenden Wirtepaares durch Auflagen des Denkmalschutz und dadurch, dass sich das Gasthaus in der Archäologiezone befindet. Die Pacht wird nun neu ausgeschrieben.

(mlu)

#bibporn: Die schönsten Bibliotheken der Welt

Es liegt nicht an der Optik: Warum sind Flugzeuge eigentlich weiß

Jede Flugreise bedeutet vor allem eins: warten. In Schlangen eingegliedert, deren einzige Nahrung Zeit und Geduld sind. Auf Bänken sitzend, deren Bauweise mehr Grillrost denn Sitzgelegenheit ähnelt. Und vor großen Panoramafenstern stehend, deren Ausblick nicht mehr bietet als asphaltierte Flächen und aufgescheuchte Menschen, die zwischen Gepäckbergen wie um Ameisenhügeln huschen. Doch viel Warten bedeutet auch viel Zeit, um über Fragen zu sinnieren.

Warum sind Flugzeuge weiß? Warum haben ihre …

Artikel lesen
Link zum Artikel