Bild: E+

13 Berufe, die immer wichtiger werden

Briefträger, Taxifahrer und Schiedsrichter sind alles Berufe, die vom Aussterben bedroht sind. Aber welchen Berufen gehört die Zukunft?
01.01.2019, 11:53
dominique zeier / watson.ch

Body-Part-Maker

Bild: E+/getty images

Die Tage des Holzbeins sind schon längst vorbei. Mit dem immer größer werdenden Fortschritt in der Robotik und Medizin ist es immer besser möglich, Extremitäten oder Organe funktionstüchtig nachzubauen. Experten in diesen Bereichen werden schon bald gesucht sein.

Datenanalyst

Bild: iStockphoto/getty images

Täglich wird bereits heutzutage schon eine unüberschaubare Menge an Daten produziert – sei dies im Immobilienmarkt, in der Lebensmittelbranche oder in der Landwirtschaft. Dabei ist es umso wichtiger, den Überblick über all diese Daten zu behalten und die Fähigkeit zu besitzen, sie aufzuarbeiten.

In der Statistik-Vorlesung aufzupassen, ist also keine schlechte Idee.

Programmierer

Bild: E+/getty images

In einer Welt, die immer stärker von computergesteuerten Geräten dominiert wird, sind Programmierer, die den Code für die Programme solcher Geräte schreiben, unerlässlich. Dabei ist egal, ob es sich um die Programmierung eines Herzschrittmachers oder eines selbstfahrenden Autos handelt – der Beruf wird in fast allen Branchen immer gefragter.

Biochemiker, Nanotechnologen, Lebensmitteltechniker

Bild: iStockphoto/getty images

Ingenieure sind bereits jetzt heiß gefragt. In Zukunft wird sich dies aber nur noch verstärken, insbesondere in Gebieten wie der Biochemie, der Nanotechnologie und der Robotik. Dank ihnen können neue Medikamente gefunden, Organismen verstanden und Therapiemethoden entwickelt werden. Aber auch in der Lebensmitteltechnologie sind Ingenieure von immer grösserer Wichtigkeit. Und auch der Beruf des Computer-Ingenieure werden in Zukunft nicht an Begehrtheit abnehmen, denn wer könnte ansonsten weitere Internet-Technologien entwickeln?

Roboter-Berater

getty images

"Welches ist der richtige Roboter für mich?", werden sich schon bald viele Leute fragen. Bei der Beantwortung genau dieser Frage kommen Roboter-Berater ins Spiel. Sie wägen die Bedürfnisse ihrer Kunden genauestens ab und empfehlen dann, welche Roboter sie im Alltag am besten unterstützen können.

Kreative Denker

Bild: E+/getty images

Gerade in einer Welt, in der eine Vielzahl der Berufe von Robotern und Computern übernommen wird, braucht es kreative Köpfe. Designer, Grafiker und Schreiber wird es daher umso häufiger benötigen, denn zu wissen, wie man eine Webseite programmiert, reicht noch nicht aus, um diese auch ansehnlich zu gestalten. Außerdem benötigen auch E-Reader Autoren aus Fleisch und Blut, die digitale Bücher schreiben und Netflix ist für seine Serien auf kreative Screenwriters angewiesen.

Telechirurg

bild: wikimedia

In einem Spital in Deutschland zu liegen und von einem Chirurgen in Amerika operiert zu werden, wird schon bald kein Ding der Unmöglichkeit mehr sein. Teure Reisen zu medizinischen Spezialisten sind dann also nicht mehr nötig, denn sowohl die Konsultation als auch die Behandlung kann ortsunabhängig durchgeführt werden.

Digitaler Bestatter

bild: maxpixel

Was mit dem Körper und den weltlichen Besitztümern eines Menschen nach dessen Tod geschieht, ist genauestens geregelt. Ein immer größerer Teil unseres Lebens spielt sich aber in der digitalen Welt ab. Was mit diesem Online-Erbe geschieht, ist allerdings weniger klar. Hier setzt die Arbeit eines digitalen Bestatters an. In der Schweiz gibt es diesen Beruf allerdings noch nicht, in anderen Ländern jedoch sind bereits erste Ansätze davon zu beobachten.

Lebensende-Therapeut

Bild: E+/getty images

Es ist kein Geheimnis, dass die Menschheit immer älter wird. Bei der Vorbereitung auf den allerletzten Abschnitt des Lebens, kann ein Lebensende-Therapeut hilfreich sein. Dieser unterstützt einen bei besonderen Pflegefällen, spezialisierten Therapien oder auch dabei, das Sterben möglichst angenehm zu gestalten.

Pfleger

Bild: E+/getty images

Selbst wenn ein Patient von Robotern operiert und behandelt werden kann, ist der menschliche Kontakt in diesem Prozess nicht wegzudenken. Je weiter die Wissenschaft fortschreitet und je mehr Menschen auf der Erde leben, immer älter werden und sich medizinische Versorgung leisten können, umso mehr Pflegepersonal und Ärzte braucht die Welt.

Berater für internationale Beziehungen

Bild: E+/getty images

In einer globalen Welt sind die internationalen Beziehungen zwischen den Ländern ungemein wichtig und müssen sorgfältig gepflegt werden. Selbst kleinste Start-Ups können heutzutage ihre Ware global anbieten. Internationales Recht und Steuerrecht sowie Arbeitsbedingungen und Ethiken zu kennen und Firmen und Regierungen dahingehend beraten zu können, wird daher immer wichtiger.

Weiterbildungs-Coach

Bild: E+/getty images

Dass sich der Arbeitsmarkt in den nächsten Jahrzehnten drastisch verändern wird, bestreitet mittlerweile niemand mehr. Daher ist es umso wichtiger, flexibel zu bleiben und sich, falls nötig, weiter zu bilden oder gar umschulen zu lassen. Dazu benötigt es Lehrer, die sich nicht auf Jugendliche spezialisieren, sondern einen besonderen Fokus auf die Zweitausbildung von Erwachsenen legen.

IT- und Roboter-Supporter

Bild: E+/getty images

Letztlich werden wir alle immer stärker auf Computer angewiesen sein. Falls ein solcher Computer oder Roboter einmal nicht so funktioniert, wie er sollte, braucht es aber Personal, das das Problem beheben kann. Je mehr Jobs und Lebensbereiche von computergesteuerten Geräten abhängig sind, umso mehr IT-Fachkräfte wird es benötigen.

Das könnte dich auch interessieren:

Alle Storys anzeigen
Themen

Der kürzeste IQ-Test der Welt hat nur 3 Fragen: Mehr als 80 Prozent scheitern

Bist du bereit, dir den Kopf zu zerbrechen? Wirklich? Dann mal los!

Ende Juli sorgte ein alter Test des MIT-Professors Shane Frederick für Aufsehen – mal wieder. Frederick hatte seinen IQ-Test, der lediglich drei Fragen enthält, bereits 2005 veröffentlicht. Der Test ging in der Menge der veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten jedoch unter, geisterte immer wieder durchs Netz – bis er im Hochsommer 2019 wieder einmal Bekanntheit erlangte.

Fredericks drei Fragen, um die Intelligenz des …

Artikel lesen
Link zum Artikel