Deutschland
Bild

Bild: dpa

Großeinsatz der Polizei – Sperrung des Frankfurter Hauptbahnhofs beendet

Erneuter Großeinsatz am Frankfurter Hauptbahnhof: Die Polizisten sperrten den Bahnhof am Freitagnachmittag und warnten die Bevölkerung vor einer "extremen Gefahr".

Inzwischen wurde die Sperrung wieder aufgehoben:

Was war passiert?

Die Polizei erklärte, es laufe ein Einsatz im Bereich der Düsseldorfer Straße. "Wir sind mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort", teilte das Polizeipräsidium bei Twitter mit. Die Polizei rief dazu auf, den Bereich rund um den Hauptbahnhof zu meiden.

Das twitterten die Beamten:

Es habe vermutlich einen Raubüberfall auf eine Sparkasse gegeben, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Dabei sei es zu einer Flucht der Täter in den Hauptbahnhof gekommen. Daher sei der Zugverkehr eingestellt worden.

Laut einer Meldung der "Frankfurter Neue Presse" habe es offenbar einen Schusswechsel gegeben. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, Beamte hätten Schüsse abgegeben.

Die Situation im Bahnhof selbst war am Freitagnachmittag ruhig, von Panik war keine Spur. Per Lautsprecherdurchsagen wurden die Reisenden informiert, dass es wegen eines Polizeieinsatzes zu Verzögerungen komme. Auch auf der Südseite des Bahnhofsgebäudes waren Polizeibeamte zu sehen. Auf den Verkehr des dortigen Fernbusbahnhofes hatte der Einsatz zunächst keine Auswirkung.

Hier spielte sich das Geschehen ab:

(mbi/fh/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"NSU 2.0": Frankfurter Polizist wegen Drohfaxen gegen Anwältin festgenommen

Seda Basay-Yildiz erhielt Morddrohungen – wohl von der Polizei in Frankfurt. Ein 30 Jahre alter Polizist wurde nun vorübergehend festgenommen. Doch vieles ist in dem Fall noch unklar.

Ein Frankfurter Polizist ist vorübergehend festgenommen worden, weil er einer Anwältin rassistische Morddrohungen geschickt haben soll. Das berichten "Zeit" und "Frankfurter Rundschau". Auch die Wohnung des Beamten soll durchsucht worden sein.

Der Mann soll demnach auch zu der rechtsextremen Chatgruppe "Itiot" gehört haben, die sechs Frankfurter Polizisten und eine Zivilisten eingerichtet hatten. Dort sollen sie rassistische und menschenverachtende Bilder und Nachrichten ausgetauscht haben – …

Artikel lesen
Link zum Artikel