Deutschland
Polizeieinsatz in der Fußgängerzone Zeil in der Innenstadt Frankfurt. Polizisten führen nach einer Schlägerei mit Verletzten den Widerstand leistenden Täter in Handschellen ab; Hessen, Deutschland

Police use in the Pedestrian zone Zeil in the Inner city Frankfurt Policemen lead after a Brawl with injured the Resistance  Perpetrators in Handcuffs from Hesse Germany

Polizisten nehmen einen Tatverdächtigen fest (Symbolbild). Bild: imago stock&people / Ralph Peters

Polizisten in Frankfurt von Jugendlichen attackiert

In Frankfurt sind in der Nacht zu Sonntag erneut Polizisten angegriffen worden. Vor der Hauptwache in der Innenstadt hätten sich 500 bis 800 Menschen versammelt, aus der Menge heraus seien Polizisten mit Flaschen und Eiern beworfen worden, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Polizei. Verletzt worden sei aber niemand. Die Polizei nahm neun Tatverdächtige fest. Acht seien inzwischen mangels Haftgründen wieder entlassen. Ein polizeibekannter 17-Jähriger blieb über Nacht in einer Zelle und sollte am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach Polizeiangaben war zuvor bereits eine Streife mit Wurfgeschossen attackiert worden. Sie sei in der Fußgängerzone ohne ersichtlichen Grund mit Steinen, Flaschen und Eiern beworfen worden, sagte die Sprecherin. Beim Versuch einer Streitschlichtung waren am Freitagabend dort ebenfalls Polizisten tätlich angegriffen worden. Aus einer etwa 25-köpfigen Menschenmenge heraus flogen Steine und Flaschen auf einen 27 Jahre alten Beamten und seine 24-jährige Kollegin. Der Polizist wurde dabei verletzt. Wegen dieser Tat habe man nun einen 18-Jährigen ermittelt, der den Beamten angegriffen haben soll.

Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill verurteilte die Attacken: "Für mich ist es unerträglich, wenn sich Personen gegen die Polizei spontan zusammenrotten." Die Polizei werde konsequent gegen die Täter vorgehen.

Bereits in der Nacht auf Samstag hatte es Angriffe auf Polizeibeamte gegeben, wie ein Video auf Instagram zeigt.

(lau/dpa)

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Im Streit um den knappen Corona-Impfstoff springt die Pharmaindustrie der Bundesregierung zur Seite. "Die EU und auch die Bundesregierung haben sich nach unserer Kenntnis sehr rechtzeitig sich mit der Beschaffung von Impfstoffen auseinandergesetzt", sagte am Montag Hans-Georg Feldmeier, der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie. Dabei sei mit allen potenziellen Impfstoffherstellern verhandelt worden.

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