Bild: getty/dpa-Zentralbild, Montage: watson

Abiturient kotzt in Polizeiwagen und entschuldigt sich sehr anständig

05.05.2018, 14:36

Für das "Entleeren meines Mageninhalts in ihr Fahrzeug" hat sich ein Abiturient schriftlich bei der Stuttgarter Polizei entschuldigt. Die Polizisten hatten den jungen Mann Anfang Mai beim Frühlingsfest stark alkoholisiert vor einem Festzelt liegend aufgesammelt und im Polizeiwagen zur Wache gebracht. Dabei kotzte er ins Fahrzeug. Die Polizei veröffentlichte das Schreiben am Samstag auf ihrer Facebook-Seite mit dem Kommentar: "Hut ab".

"Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie unangenehm das für Sie sein muss und hoffe", schrieb der Abiturient, "dass es keine all zu großen Umstände, abseits der Reinigung, bereitet". Er bedankte sich für die "fürsorgliche Art", in der die Polizisten mit ihm umgegangen seien.

In diesem Fall waren die "Aufräumarbeiten" bestimmt noch ekliger:

Ohne die Polizei sei es für Feierlustige deutlich gefährlicher, Feste zu besuchen, so der Abiturient weiter. "Dass Sie dabei einen solch tollen, aber leider vermutlich sehr undankbaren, teilweise unschönen und gefährlichen Job leisten, ist mehr als bewundernswert und ich hoffe, dass ich ihnen durch diesen Brief, meinen größten Respekt für das, was sie leisten, aussprechen kann."

Zum Schluss wünschte er den Beamten noch ein möglichst ruhiges Fest – "aber vor allem weniger Menschen wie mich".

(pbl/dpa)

So sind wir übrigens, wenn wir betrunken sind:

Video: watson/Gunda Windmüller, Lia Haubner, Marius Notter
Video: watson/Gavin Karlmeier, Marius Notter, Lia Haubner
Video: watson/Yasmin Polat, Marius Notter, Lia Haubner
Video: watson/Julia Dombrowsky, Lia Haubner
Video: watson/Emily Engkent, Marius Notter
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Beschluss der Schiedskommission: Altkanzler Schröder darf in SPD bleiben

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit seinem Engagement für russische Staatskonzerne nicht gegen die Parteiordnung der SPD verstoßen. Ein Verstoß könne Schröder nicht nachgewiesen werden, entschied die Schiedskommission des SPD-Unterbezirks Region Hannover am Montag in erster Instanz. Gegen die Entscheidung kann binnen zwei Wochen Berufung eingelegt werden.

Zur Story