Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
13.03.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Hiddensee: Insel-Polizistin Martina Dominik ist mit ihrem elektroangetriebenen Dienstfahrzeug im Ort Vitte auf der Ostseeinsel Hiddensee unterwegs. Seit einem Jahr arbeitet sie als einzige Polizistin dort wo andere meistens Urlaub machen. Vor allem im Sommer, wenn Tausende Touristen auf die Insel strömen, gebe es mit Verkehrsdelikte, Ordnungswidrigkeiten oder auch kleinere Diebstähle eine Menge zu tun. (zu dpa-Korr «Einsame Insel Hiddensee? Insel-Polizistin kennt keine Langeweile» vom 19.03.2018) Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Bild: getty/dpa-Zentralbild, Montage: watson

Abiturient kotzt in Polizeiwagen und entschuldigt sich sehr anständig

Für das "Entleeren meines Mageninhalts in ihr Fahrzeug" hat sich ein Abiturient schriftlich bei der Stuttgarter Polizei entschuldigt. Die Polizisten hatten den jungen Mann Anfang Mai beim Frühlingsfest stark alkoholisiert vor einem Festzelt liegend aufgesammelt und im Polizeiwagen zur Wache gebracht. Dabei kotzte er ins Fahrzeug. Die Polizei veröffentlichte das Schreiben am Samstag auf ihrer Facebook-Seite mit dem Kommentar: "Hut ab".

"Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie unangenehm das für Sie sein muss und hoffe", schrieb der Abiturient, "dass es keine all zu großen Umstände, abseits der Reinigung, bereitet". Er bedankte sich für die "fürsorgliche Art", in der die Polizisten mit ihm umgegangen seien.

In diesem Fall waren die "Aufräumarbeiten" bestimmt noch ekliger:

Ohne die Polizei sei es für Feierlustige deutlich gefährlicher, Feste zu besuchen, so der Abiturient weiter. "Dass Sie dabei einen solch tollen, aber leider vermutlich sehr undankbaren, teilweise unschönen und gefährlichen Job leisten, ist mehr als bewundernswert und ich hoffe, dass ich ihnen durch diesen Brief, meinen größten Respekt für das, was sie leisten, aussprechen kann."

Zum Schluss wünschte er den Beamten noch ein möglichst ruhiges Fest – "aber vor allem weniger Menschen wie mich".

(pbl/dpa)

So sind wir übrigens, wenn wir betrunken sind:

abspielen

Video: watson/Gunda Windmüller, Lia Haubner, Marius Notter

abspielen

Video: watson/Gavin Karlmeier, Marius Notter, Lia Haubner

abspielen

Video: watson/Yasmin Polat, Marius Notter, Lia Haubner

abspielen

Video: watson/Julia Dombrowsky, Lia Haubner

abspielen

Video: watson/Emily Engkent, Marius Notter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Killer, Drogen, Familie – das Leben von Pablo Escobar

Pablo Emilio Escobar Gaviria war ein krimineller Großunternehmer mit einer mehrere Tausend Mann starken Privatarmee, einer eigenen Flugzeugflotte und prunkvollen Villen in Miami und Kolumbien. In seinen letzten Minuten aber war der mächtige Kartell-Boss ganz allein.

Vor 25 Jahren, am 2. Dezember 1993, trafen den Drogenhändler auf den Dächern über Medellín nach einer Verfolgungsjagd mehrere Kugeln in Rücken und Kopf. Mitglieder der Spezialeinheit der kolumbianischen Polizei posierten …

Artikel lesen
Link zum Artikel