Deutschland
Supermarkt

Supermarkt: Real steht vor dem Ende – erste Angebote der Konkurrenz liegen vor

Die Gemüse- und Obstabteilung eines Real-Supermarktes.
Die Gemüse- und Obstabteilung eines Real-Supermarktes.Bild: picture alliance/imageBROKER
Supermarkt

Supermarkt Real vor dem Aus: Konkurrenz-Angebote bereits verkündet

16.10.2019, 15:4317.10.2019, 03:32
Mehr «Deutschland»

"Hier bitte nicht mehr anstellen", schallt es oft genug am Ende der Kassenschlange im Supermarkt. Doch nun schließt nicht nur die Kasse, der gesamte Konzern Real wird aufgegeben.

Laut "W&V" wird der Handelsriese Metro und der Immobilieninvestor Redos die Kette übernehmen. 277 Betriebe und über 30.000 Mitarbeiter sind betroffen. Wie geht es weiter mit Real?

Rewe und Edeka mit im Geschäft?

Insidern zufolge haben Rewe und Edeka Gebote für etwa 180 Märkte abgegeben, oder wollen eigene Filialen an ehemaligen Real-Standorten eröffnen, die nicht mehr von der Kette genutzt werden. 50 sollen von Metro selbst betrieben werden.

Sprecher von Rewe und Edeka äußerten sich nicht. Real-Konkurrent Kaufland ist nicht im Rennen: "Kaufland wird im aktuellen Redos-Prozess kein Angebot für mögliche Filialpakete abgeben", erklärte eine Sprecherin.

Etwa 40 Filialen droht das komplette Aus

Metro-Chef Olaf Koch bestätigte die Zahl nicht. Gegenüber watson ließ die Metro-Pressestelle mitteilen, dass "während der laufenden Verhandlungen nicht über Zahlen spekuliert werde."

Redos hat die Pläne bereits beim Bundeskartellamt vorgelegt, das am 10. Okotober dem Verkauf von Real an Redos zugestimmt hat, wie die Metro-Gruppe mitteilte.

Jetzt müssen nur noch die Angebote für die einzelnen Standorte ausgewertet werden. Doch das dauerte, teilte die Metrosprecherin Dagli watson mit.

Eine unsichere Zeit, die da auf die Mitarbeiter zukommt.

(reuters/lin)

"Rewe sagt DANKE!" und bucht einer Frau 8 Milliarden Euro ab
Drogentote und Cannabis: CDU-Politikerin Klöckner schießt gegen die Ampel

Noch nie wurden in Deutschland so viele Drogentote erfasst wie 2023. Laut des Bundesdrogenbeauftragten Burkhard Blienert (SPD) gab es im vergangenen Jahr 2227 drogenbedingte Todesfälle. Dies waren demnach zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr und etwa doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

Zur Story