Deutschland

Kurz, aber zerstörerisch – so heftig wütete ein Tornado in Nordrhein-Westfalen

Ein Unwetter mit einem Tornado hat am Mittwochabend schwere Schäden im Raum Viersen in Nordrhein-Westfalen angerichtet.

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Nach ersten Erkenntnissen seien in einem Ortsteil zahlreiche Häuserdächer abgedeckt und Bäume umgeknickt worden, teilte die Stadt Viersen mit. Die "Rheinische Post" hatte zunächst von der Windhose berichtet.

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Die Polizei Viersen berichtete von einem Schwerverletzten: Eine Person sei von dicken Ästen getroffen und schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Außerdem gebe es einen Leichtverletzten. Der Stadt lagen hingegen laut einer ersten Mitteilung zunächst keine Informationen über Verletzte vor.

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Eine Bahnlinie musste laut Polizei gesperrt werden. Auch mehrere Straßen blieben zunächst gesperrt, weil umgeknickte Bäume den Weg blockierten. Das Unwetter hat sich nach ersten Polizeiangaben innerhalb von etwa zehn bis 15 Minuten gegen 18 Uhr abgespielt.

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"Ein sehr eindrucksvoller Tornado zog über den Landkreis Viersen im Westen von NRW hinweg, er richtete hier einige Schäden an", teilte der Wetterunternehmer Jörg Kachelmann auf seiner Internetseite mit.

So sah der Tornado aus: 

In Deutschland seien in diesem Jahr bisher mindestens sechs Tornados beobachtet worden, schreibt Kachelmann weiter.

Die Natur kann grausam sein, aber der Mensch ist auch nicht gut zu ihr:

(sg/dpa)

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