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Games: So viel kosten alle Steam-Spiele zusammen

Young bearded man in headphones looking at computer monitor and playing in computer game alone in dark room
FĂŒr PC-Spieler ist Steam eine Instanz wie die Todesmienen in World of Warcraft.Bild: Getty Images/iStockphoto
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Insel, Yacht oder Games: So viel kosten alle Steam-Spiele zusammen

15.09.2020, 13:2215.09.2020, 13:52
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Steam ist fĂŒr Gamerinnen und Gamer eine Art Oase. Die Videospielplattform bietet tausende Spiele fĂŒr den Computer an, die mittels weniger Klicks gekauft, geladen und gezockt werden können. Sich da durchzuarbeiten dauert wahrscheinlich mehr als ein ganzes Leben. Dass monatlich rund 200 Spiele hinzukommen, dĂŒrfte das zusĂ€tzlich in die LĂ€nge ziehen.

Nun werden nicht viele den Wunsch hegen, alle Games dort durchzuzocken, vor allem, da es aufgrund einer fehlenden QualitĂ€tsprĂŒfung sehr viel Schrott auf der Seite gibt – aber was wĂ€re, wenn es diesen einen unverbesserlichen Spielejunkie gibt? Was wĂŒrde ihn der Spaß kosten – außer dem vollstĂ€ndigen Verlust aller sozialen Kontakte?

Woher kommen die EinbrĂŒche? Das erfahrt ihr im Text.
Woher kommen die EinbrĂŒche? Das erfahrt ihr im Text.Bild: https://steam.seewang.me//Screenshot

Eine Website hat sich dieser Frage angenommen. Zusammengenommen kosten alle verfĂŒgbaren Games 537.192,37 Dollar. Ohne Rabatte, versteht sich. Steam bietet aber noch in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden AusverkĂ€ufe, Sales, an. Auch die hat das Portal eingerechnet. In dem Rahmen kĂ€men wir auf 521.909,63 Dollar.

Immerhin knapp 16.000 Dollar gespart. Verwunderlich ist das nicht. Valve, das Unternehmen hinter Steam, startet mit seinen Aktionen regelrechte Preisschlachten, wenn es etwa zum Summer Sale aufruft. Das erklĂ€rt auch die riesigen EinbrĂŒche in der Grafik.

Das teuerste Spiel

Auch wenn der Preis fĂŒrs gesamte Steam-Portfolio hoch erscheint, er hĂ€lt sich im Rahmen. Immerhin waren 2018 ĂŒber 30.000 Spiele auf der Plattform erhĂ€ltlich. Seitdem dĂŒrften es noch einige mehr sein. Zum Vergleich: das teuerste Spiel, "Mario Bros", wechselte in Originalverpackung fĂŒr 114.000 Dollar den Besitzer. Viermal könnte man es also fĂŒr das Steam-Geld kaufen und den Rest in einen Therapeuten investieren, weil mal im Ernst: Wer kauft sich viermal "Mario Bros"?

Übrigens: Die grĂ¶ĂŸte virtuelle Gaming-Welt ist wesentlich gĂŒnstiger als die reale Erde. Laut einem US-Astronomen kostet sie fĂŒnf Billiarden, eine fĂŒnf mit 15 Nullen, US-Dollar, zumindest rechnete er das 2013 aus. Ist wenig ĂŒberraschend, aber trotzdem schön zu wissen.

(tkr)

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