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The new Apple iPhone XR is on display at the Steve Jobs Theater after an event to announce new products Wednesday, Sept. 12, 2018, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Das neue iPhone XR droht zu floppen. Bild: AP

Flop-Alarm! Apple produziert 100.000 iPhone XR weniger als geplant – pro Tag

Mit dem neuen iPhone XR will Apple genau die Leute ansprechen, die sich die Premiumgeräte mit heftigen Preisen jenseits von 1000 Euro nicht leisten können oder wollen. Blöd nur: Die Apple-Kunden stehen offenbar nicht auf günstige Geräte.

So droht das iPhone XR laut einem Medienbericht zu floppen: Es ist weit nicht so gefragt wie von Apple erwartet. Die dafür abgestellten Produktionskapazitäten bei den beiden führenden Fertigern Foxconn und Pegatron seien nicht komplett ausgelastet, schrieb die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag unter Berufung auf informierte Personen.

Ausbau der Produktion auf Eis gelegt

So seien bei Foxconn 60 Produktionslinien für das iPhone XR eingerichtet worden - von denen aktuell nur rund 45 in Betrieb seien. Das bedeute, dass pro Tag rund 100.000 weniger Telefone produziert würden, als es die vorherige optimistischere Prognose vorsah. Und das alleine bei dem einen der beiden Fertiger.

Bei Pegatron seien Pläne für einen Ausbau der Produktion auf Eis gelegt worden, hieß es unter Berufung auf Kreise in der Zuliefererbranche weiter. Der Fertiger Wistron, der oft bei Produktionsengpässen einspringe, werde in diesem Weihnachtsgeschäft keine Aufträge für das iPhone XR bekommen.

Das ist das iPhone XR

Philip W. Schiller, Senior Vice President, Worldwide Marketing of Apple, speaks about the new Apple iPhone XR at an Apple Inc product launch event at the Steve Jobs Theater in Cupertino, California, U.S., September 12, 2018. REUTERS/Stephen Lam

Das iPhone XR bei der Vorstellung durch Apple.  Bild: X02789

Das iPhone XR hat das Design des Top-Modells XS, ist aber 300 Euro günstiger mit einem Preis ab 849 Euro. Es hat dafür nur eine Haupt-Kamera statt zwei beim XS und dem größeren XS Max, sowie einen günstigeren LCD-Bildschirm anstelle eines OLED-Displays. Analysten gehen davon aus, dass das Ende Oktober erschienene XR-Modell einen großen Anteil an den iPhone-Verkäufen haben wird.

Spekulationen über eine schwächelnde iPhone-Nachfrage auf Grundlage von Informationen aus der Zuliefererbranche erwiesen sich in der Vergangenheit oft als ungenau. Der «Nikkei»-Bericht scheint aber eine andere Qualität zu haben, da er sich auf Angaben aus dem Kreis der Endfertiger und nicht der vielen Komponenten-Anbieter bezieht.

Apple hatte zuletzt die Analysten mit der Umsatzprognose für das laufende Weihnachtsgeschäft enttäuscht und zugleich angekündigt, ab diesem Quartal die Absatzzahlen seiner Geräte nicht mehr zu nennen.

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