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Digital

WhatsApp: Insider benennt größtes Problem des Messengers und kritisiert die Macher scharf

20.06.2019, 10:28

Whatsapp ist die am meisten genutzte Messenger-App weltweit. In der Geschichte des Messengers hat sich viel getan. Whatsapp wurde 2014 erst an Facebook verkauft und hat eine solide Verschlüsselungstechnologie verpasst bekommen.

Mittlerweile hat der Messenger die Nutzung von SMS weitestgehend abgelöst. Gleichzeitig hat die App in den vergangenen Jahren verschiedenste neue Funktionen bekommen. Ein Insider kritisiert nun aber das größte Problem des Messengers: Whatsapp entwickele sich viel zu langsam.

"Es ist 2019 und wir sind immer noch in 2014" schreibt einer der anonymen Autoren des für gewöhnlich gut informierten Insider-Blogs "WABetaInfo". Dort werden regelmäßig Features angekündigt, an denen die Whatsapp-Entwickler gerade arbeiten und die voraussichtlich bald neu eingeführt werden.

Dem Autoren geht die Entwicklung dieser Features jedoch nicht schnell genug. Zwar sei Whatsapp ein Messenger mit sehr vielen Nutzern, weshalb die Entwickler sorgfältig vorgehen müssten. Doch da die Entwicklung nur sehr langsam vorgehe, kämen viele Neuerungen und Funktionen, die sich die User wünschten, gar nicht oder erst sehr spät bei den Nutzern an.

Er fragt sich: "Warum ist Telegram mit Features so schnell?" Was bei der Konkurrenz-App möglich sei, müsse doch auch bei Whatsapp funktionieren.

Das sind einige der Punkte, die der Insider bei Whatsapp kritisiert:

  • Wenn Nutzer in der App Fotos machen und verschicken, werden die durch Whatsapp direkt stark komprimiert. Dadurch geht einiges der Qualität verloren, die viele Smartphones heute haben.
  • Nutzer können bislang keine Sprachnachrichten anhören und gleichzeitig in einen anderen Chat wechseln.
  • Es gibt noch immer keinen "Dark Mode". "WABetaInfo" hatte bereits 2018 angekündigt, dass die Whatsapp-Entwickler daran arbeiten.
  • Man kann seinen Online-Status nicht verstecken, um es vor Kontakten zu verbergen, wann man erreichbar ist.
  • Der Insider wirft Whatsapp vor, nicht ausreichend mit seinen Nutzern zu kommunizieren.
  • Er kritisiert außerdem, Whatsapp habe noch immer schlechte Privatsphäre-Einstellungen.

(fh)

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