Whatsapp entwickelt sich ständig weiter. Gerüchte um mögliche Neuerungen sorgen bei den Nutzern der App immer wieder für Aufregung.
Whatsapp entwickelt sich ständig weiter. Gerüchte um mögliche Neuerungen sorgen bei den Nutzern der App immer wieder für Aufregung.
Bild: iStockphoto/getty images

An diesen 5 Features arbeitet Whatsapp wohl gerade

24.07.2019, 07:10

Um Whatsapp gibt es immer wieder Neuigkeiten. Im Wochentakt geraten Berichte über angebliche neue Möglichkeiten in der Chatapp in die Welt, auf seinem Blog bestätigt das Unternehmen hin und wieder selbst einige Spekulationen über geplante neue Einstellungen und Features in Whatsapp.

Dass die Entwicklung bei Whatsapp nicht still steht, ist kein Wunder. Denn die Konkurrenz schläft nicht. In China wächst der Messenger WeChat kräftig, mittlerweile nutzen ihn mehr als eine Milliarde Menschen.

Nun gibt es neue Entwicklungen. In den vergangenen Wochen wurden entweder von Whatsapp selbst oder von den Insidern von WABetaInfo.com mehrere Features bekannt, die demnächst in Whatsapp verfügbar sein sollen. Hier stellen wir fünf davon vor. Das erste ist ziemlich nützlich. Die anderen? Nun ja, entscheidet selbst.

1. Juhu! Whatsapp plant die Sprachnachrichten-Vorschau

Ja, richtig gehört: Wie WABetaInfo.com in der vergangenen Woche berichtete, plant Whatsapp eine Vorschau-Funktion für Sprachnachrichten. So soll man künftig, ohne die App öffnen zu müssen, Sprachnachrichten anhören können. Ziemlich genial, oder?

Die Funktion ist hier in der Variante für Apple-Geräte zu sehen. Ob ein solches Feature auch für Android geplant ist, wurde zunächst nicht bekannt.

2. Bald bei Whatsapp: der QR-Code für jeden Nutzer

QR-Code? Gibt's die noch? Ja, und es sollen mehr werden. Künftig soll jeder Whatsapp-Nutzer einen persönlichen QR-Code erhalten, das entsprechende Feature ist in der Test-Android-Version bereits seit mehreren Wochen verfügbar.

Statt das (in Augen der Whatsapp-Entwickler wohl lästige) Nummern-Ausgetausche soll man sich als Whatsapp-Nutzer künftig ganz einfach über das Scannen des QR-Codes verbinden können. Revolutionär neu ist diese Idee jedoch nicht: Ähnliche Modelle sind bereits von Facebook und Snapchat bekannt.

3. Will kein Mensch, WhatsApp führt sie trotzdem ein: Blockierte Screenshots

Viele sprechen schon vom unnötigsten Whatsapp-Feature aller Zeiten. Denn Screenshot-Süchtigen will Whatsapp nun offenbar eine Zwangs-Diät anbieten. Wie Insider berichteten, plant die Facebook-Tochter Whatsapp in einer Betaversion der Chat-App nun ein (von uns liebevoll getauftes) "Screenshot-Diät"-Feature.

Die "Screenshot-Diät" kommt demnach im Zusammenhang mit einer Verbesserung der geplanten Authentifizierungsfunktion. Künftig soll man Whatsapp nämlich mit dem eigenen Fingerabdruck verriegeln können – und sich nun offenbar bald auch auf diesem Weg vor der Screenshot-Sucht schützen.

4. Künftig solltest du Fotos nicht mehr an den Falschen schicken (außer du stellst dich wirklich dumm an)

Es passiert den Besten, und hat schon so manche Beziehungskrise ausgelöstet: das via Whatsapp an die falsche Persion geschickte Foto. Klar, mittlerweile kann man Nachrichten bei Whatsapp löschen, doch das funktioniert nur unter gewissen Einschränkungen.

In der Beta-Version von Whatsapp ist bereits seit einigen Tagen ein Feature verfügbar, das das Verschicken von Fotos an den Falschen ein für alle Mal verhindern sollen. Kaum zu glauben, oder? Ein für alle Mal!

Unten links seht ihr den Namen des Kontaktes.
Unten links seht ihr den Namen des Kontaktes.

Am unteren Ende einer Foto-Nachricht sollst du zukünftig nochmals genau den Namen der Person sehen, an den oder die du das entsprechende Bild dann gleich schickst. Eine Verwechslung soll so ausgeschlossen werden. Ob das klappt, liegt aber weiter in den Händen des vorsichtigen – oder eben unvorsichtigen – Whatsapp-Nutzers.

5. Er ist nicht tot, er heißt nur anders: der Darkmodus auf Whatsapp

Gedacht ist die neue Darstellungsvariante von Whatsapp für dunkel Stunden: Dann sind die Austausch-süchtigen Augen besonders beansprucht, denn das grelle Licht des Smartphone-Display macht den Augen dann zu schaffen.

Während etwa Google Maps über eine solche Funktion bereits verfügt, war der Darkmodus auf Whatsapp lange Zukunftsmusik. Viele Nutzer hatten nach der Meldung, dass Whatsapp das "Projekt Darkmodus" begraben hätte, bereits die Hoffnung aufgegeben. Seit einigen Wochen ist jedoch klar: Der Darkmodus soll kommen, nur eben als Nachtmodus.

Die kleine Namensänderung dürfte nichts am Wesen des Augen schonenden Nachtmodus verändern, an dem die Whatsapp-Entwickler arbeiten. Wann dieser Modus jedoch tatsächlich kommen sollen, das bleibt unklar.

(pb/hd)

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