International
Bild

Inzwischen ermittelt die Polizei wegen eines Hassverbrechens. screenshot twitter

"Schämt euch, ihr verachtenswerten Menschen!": Angriff bei Gay-Pride in London

Das Video, das den homophoben Angriff in London zeigt, dauert rund 40 Sekunden und entstand beim Waltham Forest Pride am Samstag. Darin zu sehen ist eine Frau, die einen Mann, der in eine Regenbogenflagge eingewickelt ist, verbal angreift. Inzwischen ermittelt die Polizei wegen eines Hassverbrechens.

"Gott schuf Adam und Eva – nicht Adam und Steve. Schämt euch alle, verachtenswerte Leute!"

Die Polizei schrieb auf Twitter:

"Wir sind uns bewusst, dass Filmmaterial in den sozialen Medien im Umlauf ist. Darin zu sehen ist der Missbrauch gegen die Teilnehmer des Waltham Forest Pride Events #wearewalthamforestpride. Wir führen Untersuchungen durchg. Jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung oder seiner Geschlechtsidentität zu missbrauchen, ist ein Hassverbrechen.
Wenn du von jemandem verbal oder körperlich missbraucht, belästigt oder in irgendeiner Weise angegriffen wurdest, weil du LGBT+ bist oder sie gedacht haben, dass du LGBT+ bist, melde diese Verbrechen bitte der Polizei oder einer Drittpartei."

Heute auch spannend:

Hier der Tweet:

Als Reaktion auf das Video twitterte Stella Creasy, Parlamentsmitglied aus Walthamstow: "Es ist schockierend das zu sehen und ich möchte klar stellen, dass ein solcher Hass nirgendwo akzeptabel ist, geschweige denn in unserer Heimatstadt – ich bin stolz darauf, dass sich heute Anhänger so vieler Religionen, einschließlich des Islam, dem Waltham Forest Pride Marsch angeschlossen haben, um zu zeigen, dass Walthamstow wirklich bedeutet, #loveislove".

Hier das Video:

(hd)

Pyramiden, Norwegens Sowjet-Enklave

LGBTI* - was steckt hinter dem Kürzel?

Analyse

Watergate 2.0? Was Trumps Drohanruf in Georgia zu bedeuten hat

Zwei Monate ist es inzwischen her, dass die US-Präsidentschaftswahl zu Ende gegangen ist. Der Demokrat Joe Biden hat sie gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump gewonnen. Biden ist der designierte Präsident: Am 6. Januar soll der US-Kongress seinen Wahlsieg im Electoral College, dem Wahlleutegremium, bestätigen. Am 20. Januar dann wird Biden seinen Amtseid schwören. So weit, so scheinbar normal.

Das Problem: Trump denkt nach wie vor nicht daran, seine Niederlage zu akzeptieren. Er …

Artikel lesen
Link zum Artikel