Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
A diver photographs a baby whale at the surface. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: BrookxPeterson/StocktrekxImages BRP400409U

Symbolbild. Bild: imago stock&people

Wal verschluckt deutschen Taucher – und spuckt ihn wieder aus

Seine Erfahrung im Maul des Wals sei eine Sache von Sekunden gewesen, nicht vergleichbar mit den drei Tagen, welche Prophet Jona in der biblischen Erzählung im Magen eines Wales verbrachte.

"Ich fühlte etwas Druck um die Hüfte und wusste sofort, was passierte."

Taucher Rainer Schimpf schildert seinen Aufenthalt im Wal. afp

Der 51-jährige Rainer Schimpf war beim Filmen eines Sardinenschwarmes in den Mund eines Wals geraten, erzählte er der Nachrichtenagentur AFP: "Der Wal verschluckte mich aus Versehen zusammen mit seiner Hauptmahlzeit, den Sardinen", schildert er den Vorfall, der sich Ende Februar vor Küste des südafrikanischen Orts Porth Elisabeth ereignete.

"Der Wahl realisierte den Fehler und öffnete sein Maul, um mich freizulassen. Es fühlte sich an, als würde ich zusammen mit Tonnen von Wasser heraus gespült", sagte Schimpf. Ausgewachsene Brydewale können bis zu 30 Tonnen schwer werden und ernähren sich von Plankton und Fisch.

Seine Frau beobachtete die Szene

Schimpfs Frau Silke beobachtete die Szene zusammen mit einem Fotografen von einem Boot aus, von dem aus sie die berühmte Sardinenwanderung beobachteten. Die Sardinen locken Wale und Haie an, die sich von den Fischen ernähren.

Als Schimpf die Wasseroberfläche wieder erreichte, atmete er tief durch und schwamm zu einer Gruppe von Schnorchlern zurück, die das Drama gar nicht mitbekommen hatten. "Wir schwammen zurück zum Schiff, kletterten über die Reling und prüften, ob ich und die Kamera noch ganz waren. Es gab keine gebrochenen Knochen und keine geprellten Rippen, also war alles in Ordnung."

Beflügelt vom Adrenalin sprang er zurück ins Wasser. "Dieses Mal um Haie zu beobachten", ergänzte Schimpf mit einem Lächeln. Schimpf ist ein Spezialist in Sachen Sardinenwanderung und den Raubfischen, die den Sardinen folgen.

(as/afp)

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die absonderliche Geschichte eines afrikanischen Transbüffels

Eine verwaiste Elefantenkuh wird als Baby von einer Büffelherde aufgenommen, um sich dann zu deren paarungsfeindlicher Herrscherin aufzuschwingen.

Im simbabwischen Imire-Reservat lebt eine Elefantenkuh mit dem Namen Nzou. Das Wort stammt aus der Bantusprache Shona und heißt einfach nur Elefant. Damit Nzou nicht ganz vergisst, was sie ist. Denn seit sie mit zwei Jahren verwaiste, lebt sie in einer Büffelherde.

Heute ist Nzou 48 Jahre alt – und hat schon 16 Büffelbullen erledigt. Sie hat sie auf ihre Stoßzähne genommen, um sie dann schwungvoll auf die Erde zu werfen und sich so lange draufzustellen, bis sie sich nicht mehr rührten.

Nanu? Erst …

Artikel lesen
Link zum Artikel