Bild

Herzlich Willkommen, kleiner Koala. Bild: facebook/australianreptilepark

Nach den Bränden in Australien: Wildlife-Park freut sich über erstes Koala-Baby

Die Corona-Krise ist seit Monaten das vorherrschende Thema in den Medien. Aber vielleicht erinnert ihr euch: Zu Jahresbeginn beherrschten die verheerenden Waldbrände in Australien die Schlagzeilen.

Umso schöner ist jetzt die Nachricht, dass im australischen Wildlife-Park "Australian Reptile Park" im Bundesstaat New South Wales der erste Koala nach den schweren Waldbränden geboren wurde.

Koala-Baby "Ash" steht für hoffnungsvollen Start in neue Brut-Saison

Die Waldbrände wüteten schwer in New South Wales und sorgten für die schlimmste Waldbrand-Saison seit Beginn der Aufzeichnungen. In New South Wales wurden mehr Häuser zerstört als in der verheerendsten Saison zuvor.

Schätzungen zufolge starben eine Milliarde Tiere während der Feuer. Auch die Koala-Population wurde schwer getroffen. Tausende der süßen Tiere fielen den Bränden zum Opfer.

Daher war die Freude im "Australian Reptile Park" umso größer, als dort kürzlich die kleine Ash (zu Deutsch: Asche) zur Welt kam. Es sei das erste Koala-Baby im Park, seit die Feuer dort wüteten, heißt es auf Facebook.

Auf Facebook begrüßte der Park den Neuzugang:

"Ash repräsentiert den Start einer, wie wir es hoffen, erfolgreichen Brut-Saison", teilte der Direktor des Parks, Dan Rumsey, dem Portal "Ladbible" mit. "Es war so ein unglaublicher Moment, als wir den Kopf des kleinen Ash zum ersten Mal sahen."

Der Park wird seine Pforten nach einer Zwangspause wegen des Coronavirus im Juni wieder öffnen.

(vdv)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Haustier-Boom – Tierheime warnen: "Nach der Pandemie rechnen wir mit einer großen Abgabe-Welle"

In der Einsamkeit der Pandemie sind sie die idealen Begleiter: Haustiere. Die Zahl der Hunde, Katzen und anderer tierischer Mitbewohner stieg 2020 um fast eine Million an, meldet der Industrieverband Heimtierbedarf. Viele Menschen, die schon seit Jahren mit der Anschaffung eines Haustieres geliebäugelt haben, nahmen die Pandemie offenbar zum Anlass, sich endlich einen kuscheligen Lebenspartner ins Haus zu holen.

Kein Wunder: In den Urlaub kommt man momentan kaum, Gassi-Gehen umschifft sogar …

Artikel lesen
Link zum Artikel