
Twitch trennt sich erneut von einer großen Anzahl an Mitarbeitenden.Bild: dpa / Silas Stein
Digital
11.01.2024, 14:2411.01.2024, 14:24
Tausende Menschen verfolgen auf Twitch regelmäßig ihre Lieblings-Streamer:innen. Von Knossi bis MontanaBlack –Streamer:innen haben auf der Plattform oftmals eine steile Karriere hingelegt. MonatanaBlack etwa startete 2018 seine Karriere auf Twitch und ist dadurch schnell zu einem der beliebtesten Social Media-Stars Deutschlands geworden.
Obwohl viele Streamer:innen so groß und zahlreiche Menschen auf der Plattform unterwegs sind und die Streams verfolgen, hat das Unternehmen Schwierigkeiten. Die sind offenbar so groß, dass die Amazon-Tochter sich nun zu harten Konsequenzen veranlasst gesehen hat: Massenhaft Mitarbeitende wurden entlassen. Es ist nicht das erste Mal, dass Twitch diesen Schritt geht.
Twitch: Jeder dritte Mitarbeiter muss gehen
Der Streaming-Dienst Twitch soll laut einem Bericht des Nachrichtendienstes "Bloomberg" 500 Mitarbeitende entlassen. Das entspreche 35 Prozent der Belegschaft, hieß es dort. Einen Tag später bestätigte CEO Dan Clancy die Entlassungen in einem Blogbeitrag. Darin teilte er auch eine Kopie der E-Mail, die innerhalb des Unternehmens verschickt worden sei.

Der Streamingdienst Twitch hat schon seit Längerem mit Problemen zu kämpfen.Bild: AP / Christophe Ena
Clancy spricht von einem "schmerzhaften Schritt". Den begründet er damit, dass Twitch im vergangenen Jahr daran gearbeitet habe, ein "nachhaltigeres Unternehmen aufzubauen". Denn: Twitch solle "langfristig bestehen" bleiben. Kosten seien gesenkt und Entscheidungen für eine höhere Effizienz getroffen worden. Er erklärt:
"Leider ist trotz dieser Bemühungen klar geworden, dass unsere Organisation immer noch deutlich größer ist, als es angesichts der Größe unseres Unternehmens erforderlich wäre."
Twitch kämpft um Profitabilität – und mit Konkurrenz
Es ist nicht die erste große Entlassungswelle, von der die Angestellten der Amazon-Tochter betroffen sind. Schon im vergangenen Jahr sind rund 400 Stellen gestrichen worden. Ende des Jahres haben zudem mehrere Führungskräfte Twitch verlassen.
Der Anbieter hat schon seit Längerem mit Konkurrenz aus der Streaming-Branche zu kämpfen, zum Beispiel von Kick. Außerdem hat das Unternehmen offenbar nach wie vor Probleme mit der Profitabilität, heißt es in dem Bericht von "Bloomberg". Zuletzt hatte der Streaming-Riese angekündigt, seinen Betrieb in Südkorea im Februar einstellen zu wollen – und zwar komplett. Clancy begründete den Schritt mit den dortigen Betriebskosten.
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Twitch gehört seit 2014 zu Amazon und wird insbesondere für Videospiel-Streams genutzt. Andere Nutzer:innen können den Streamer:innen etwa wie bei einem "Let's Play" beim Gamen zusehen und mit ihnen interagieren. Neben Gaming gibt es auf der Plattform aber auch zahlreiche andere Streams – ob mit Themenschwerpunkten wie Musik, Kunst, Kochen oder Politik.
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