Busy cycle lane in Hamburg
Viele Menschen fahren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Bild: Getty Images/iStockphoto/Canetti
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Riesiger Fahrrad-Rückruf wegen Unfallgefahr: Etliche Modelle betroffen

17.01.2023, 10:44

Fast täglich werden in Deutschland Produkte zurückgerufen. Vorrangig sind dabei Lebensmittel betroffen, von denen eine mögliche Gefährdung für die Gesundheit ausgeht. Nun kam es allerdings bei mehreren Fahrradherstellern zu einem riesigen Rückruf.

E-Bikes wegen defekter Bremsen zurückgerufen

So hat die Pierer New Mobility GmbH über den Rückruf von etlichen E-Bike-Modellen informiert, wie das Portal "Produktwarnung.eu" berichtet. Betroffen sind die Marken Husqvarna E-Bicycles, GASGAS und R Raymon. Grund für den Rückruf ist ein mangelhaftes Bremssystem der Marke Clark. Bei einer internen Untersuchung sei festgestellt worden, dass es Abweichungen bei der Dauerfestigkeit des Bremssystems gebe, Unfallgefahr droht. So könnten die Bremsen zum einen stärker verschleißen und die Bremsscheibe sogar abreißen, weshalb der Händler explizit von der Nutzung abrät.

Konkret geht es laut "Produktwarnung.eu" um die Modelle Eco City EC1 und EC3 von Husqvarna E-Bicycles. Außerdem wurde das G Cross Country 1.0 und 2.0 sowie das G Trekking 2.0 Gent und Wave von der Marke GASGAS Bicycles zurückgerufen. Von der Marke R Raymon sind hingegen gleich zehn Modelle von dem Rückruf betroffen. Darunter zählen ein CityRay E-Bike, vier CrossRay-Bikes, fünf HardRay-Bikes und zwei TourRay-Bikes. Nicht betroffen seien allerdings Räder, die bereits eine Shimano- oder Tektro-Bremsanlage verbaut haben.

Ist dies nicht der Fall, sollen vom Rückruf betroffene Kund:innen ihr E-Bike zu einem autorisierten Händler. Der Verkaufspreis wird daraufhin üblicherweise erstattet.

Weiterer Händler ruft Fahrräder zurück

Neben den insgesamt 17 zurückgerufenen E-Bikes sind allerdings auch zehn herkömmliche Fahrräder von einem größeren Rückruf betroffen. So heißt es auf "Produktwarnung.eu", dass auch die Marke Scott Sports SA vor der Nutzung mehrerer seiner Modelle warnt.

Dabei handelt es sich zum einen um vier Speedster-Modelle, vier Speedster Gravel und zwei Contessa Speedster Gravel. Auch hier warnt der Händler vor dem Gebrauch oder Weiterverkauf der betroffenen Räder, da man bei einer internen Untersuchung Risse im Gabelschaftrohr festgestellt habe. In diesem Fall soll es jedoch wohl genügen, das Gabelschaftrohr kostenfrei in einem autorisierten Scott-Geschäft austauschen zu lassen.

Nach Gravis: Mobilfunkanbieter schafft Bargeld-Zahlung ab

Die Digitalisierung verändert das Leben der Menschen weltweit. Längst steckt der digitale Wandel nicht mehr in den Kinderschuhen. Doch Deutschland hält an einer Sache fest wie kaum ein anderes Land in Europa: am Bargeld. Für 54 Prozent der Deutschen sind Münzen und Scheine laut einer Studie der Unternehmensberatung Strategy& immer noch das beliebteste Zahlungsmittel. Zum Vergleich: Im Schnitt sagten das nur 37 Prozent der Menschen in den befragten Nationen.

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