Bild

Der KitKatClub in Berlin imago

Ansteckende Hirnhautentzündung –Besucher vom KitKatClub sollen dringend zum Arzt

Der Berliner KitKatClub ist eine Institution unter Berliner Clubgängern. Was im freizügen KitKat passiert, bleibt im KitKat. Nun, nicht ganz. 

Denn nach dem Besuch des KitKatClubs am Samstag ist ein Gast an einer bakteriellen Hirnhautentzündung erkrankt. Nach ersten Erkenntnissen kam es in dem Techno-Club zur Ansteckung mit der Meningokokken-Meningitis, wie das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf am Dienstag mitteilte.

Menschen, die den Club am Samstag besucht hatten, sollten sich "unverzüglich vorbeugend behandeln" lassen. "Bitte suchen Sie sofort ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder die Rettungsstelle eines Krankenhauses auf", teilte die Behörde am Dienstag mit.

Die Ansteckung erfolge über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum. "In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig. Die vorbeugende Behandlung besteht üblicherweise aus der Einnahme eines Antibiotikums", hieß es. Der Club ist als sehr freizügig bekannt, die Gäste können dort vor den Augen anderer Sex haben.

Eine bakterielle Hirnhautentzündung sei eine schwerwiegende Erkrankung, hieß es weiter. Symptome seien starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel und Nackensteifigkeit. Innerhalb weniger Stunden könne sich ein lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln.

(tl/dpa)

Exklusiv

"Es geht mehr um Stimmungsmache": Virologe Hendrik Streeck über Vorwürfe aus den Medien

Der Virologe, der immer falsch liegt: Der Ruf, der Hendrik Streeck mittlerweile anlastet, ist kein ehrwürdiger. Wurde der Chefvirologe der Uniklinik Bonn einerseits seit Beginn der Corona-Pandemie als Experte in sämtliche Talkrunden eingeladen und war zuletzt sogar in seiner eigenen Doku im ZDF zu sehen, wird er andererseits kritisiert für fehlerhafte Prognosen, widersprüchliche Aussagen und eine zu laxe Haltung in der Bekämpfung der Pandemie.

In Ungnade gefallen ist Streeck jüngst auch beim …

Artikel lesen
Link zum Artikel