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youtube screenshot/Brooke Houts

Youtuberin will Hund vorführen und schlägt ihn – jetzt ermittelt die Polizei

Achtung: Ein Video in diesem Artikel zeigt die aufwühlende Szene.

Die Youtuberin Brooke Houts hat ihrem Hund Sphinx einiges zu verdanken: Ihre Erlebnisse mit dem Dobermann teilt die US-Amerikanerin auf ihren diversen Social-Media-Kanälen – und hat sich mittlerweile eine stattliche Fangemeinde erarbeitet.

Auf Youtube folgen ihr etwa mehr als 300.000 Menschen. Kein Wunder also, dass Houts' jüngste Tat nicht unbemerkt blieb. Houts veröffentlichte am Dienstag offenbar versehentlich ein Video, das zeigt, wie sie für ihre Follower plant, ihren Hund Sphinx hereinzulegen.

Youtuberin schlägt auf Hund ein

Als Sphinx aber eben nicht so spurt, wie Houts es sich wünscht, bekommt er mehrere Schläge ins Gesicht – und wird, so scheint es, von seinem Frauchen offenbar auch angespuckt.

Die Szenen verbreiteten sich in der Nacht zu Donnerstag in Windeseile im Netz, als ein populärer Twitter-Nutzer Ausschnitte des mittlerweile wieder gelöschten Youtube-Videos veröffentlichte.

Besorgte Tierliebhaber stürmten die Social-Media-Profile von Houts (und ihrem Hund, der etwa seinen eigenen Instagram-Account besitzt), und beschimpften das Frauchen. ("Buzzfeed News")

Am späten Mittwochabend meldete sich dann Houts selbst auf Twitter zu Wort. Houts erklärte, dass sie keine Tierquälerin sei: "Jeder, der echte Tierquälerei erlebt hat, wird deutlich sehen können, dass es sich hierbei (die Szenen des Videos, Anm. d. Red.) nicht um Tierquälerei handelt."

Sie habe als Hundebesitzerin das Recht, ihrem 34 Kilo schweren Hund auch körperlich aufzuzeigen, wenn er sich falsch verhalte. Ihr Verhalten in dem Video sei jedoch nicht angebracht gewesen. Houts bestreitet, ihren Hund angespuckt zu haben. Das Tier habe auch keine Verletzungen erlitten.

Sie liebe Tiere über alles und hoffe auf eine zweite Chance ihrer Fans, betonte die Youtuberin zum Schluss ihrer Botschaft. Nach zahlreichen Hinweisen auf das Video ermittelt in den USA nun auch die Polizei aufgrund des Vorfalls.

(pb)

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