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Diese 5 deutschen Insta-Motive sind besonders beliebt – hast du alle beisammen?

Wer in den Urlaub fliegt, der dokumentiert das natürlich auch auf Instagram – die Botschaft: Schaut, wo ich gerade bin und wie toll es mir geht!

Dort steht man sich aber ziemlich sicher mit anderen knipsenden Urlaubern auf den Füßen und produziert Fotos, die austauschbarer nicht sein könnten. Warum also nicht die Perspektive wechseln?

Eine Übersicht viel fotografierter Orte und sehenswerter Geheimtipps als Alternative – auch für Instagram:

Kölner Dom:

Unter #kölnerdom finden sich mehr als 320.000 Fotos auf Instagram. Beliebte Ausschnitte: Am rechten Rheinufer vor der Hohenzollernbrücke und dem Dom posen, oder das mächtige Bauwerk mit den beiden mehr als 157 Meter hohen Türmen frontal von der Domplatte aus fotografieren. Auch ein Gang in die Kirche lohnt sich.

Ein Blickfang, der allerdings nur bei Sonnenlicht seine volle Wirkung entfaltet, ist das mit bunten Quadraten gesäumte Fenster, das der Künstler Gerhard Richter entworfen hat. Es befindet sich im südlichen Querhaus des Doms, besteht aus mehr als 11.000 Quadraten und verteilt sich auf 106 Quadratmeter Fläche.

Und wer am Haupteingang genau hinschaut, findet die Figur von Papst Franziskus. Der kleine Pontifex schaut seit Herbst 2018 auf die Besucher herab und hebt sich durch seine vergleichsweise helle Farbe gut sichtbar von den anderen Statuen ab.

Reeperbahn:

Von der Hamburger Vergnügungsmeile gibt es viele Aufnahmen auf Instagram, unter knapp 250.000. Häufig gezeigt werden Partylocations und leicht bekleidete Menschen. Wer es weniger obszön und dafür hipper mag, zieht zum Feiern ins Schanzenviertel, knapp zehn Minuten zu Fuß gen Norden. Am meisten los ist auf dem Schulterblatt, wo auch das bekannte autonome Zentrum Rote Flora liegt. Fotomotive bieten sich in der Schanze reichlich.

Sanssouci:

Sanssouci Palace ▫️Thanks @astrid_bmn

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Majestätisch erhebt sich das Schloss Sanssouci in Potsdam über malerischen Weinbergterrassen. Klar, dass genau dieses Motiv unter #sanssouci am häufigsten zu finden ist. Dabei bietet die Parkanlage noch viel mehr fotogene Orte. Rund um das Orangerieschloss zum Beispiel herrscht mit dem sizilianischen Garten und den romantischen Wegen, Treppen und Brüstungen südländisches Flair, wie Elvira Kühn von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten erläutert.

Nürburgring:

Die grüne Hölle ist legendär. So nannte Rennfahrer Jackie Stewart einst die knapp 21 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgrings in der Eifel. Die Rennstrecke bietet viele Orte, um das rasante Treiben zu beobachten. Auf dem Hatzenbach, vom Parkplatz D10 erreichbar, blicken Besucher von einem Hügel auf eine Streckenpassage mit zwei aufeinander folgenden S-Kurven, wie Pressesprecher Alexander Gerland erklärt. Gut ins Bild bekommt man die Fahrzeuge im Abschnitt Wehrseifen, dem langsamsten Teil der Rennstrecke. Der ist über eine Treppe an der Brücke, welche in Breidscheid über die Hauptstraße führt, erreichbar. Unter #nürburgring gibt es 538.000 Beiträge.

Und wer selbst einmal über die Nordschleife brettern will? Die ist ab Ende März fast täglich geöffnet für Touristenfahrten. Informationen gibt es unter www.greenhelldriving.nuerburgring.de. Ambitioniertere Fahrer können spezielle Trainings unter Anleitung absolvieren.

Brandenburger Tor:

Das Brandenburger Tor ist ein ausgesprochen ästhetisches Bauwerk – und damit ein beliebtes Fotomotiv. Mehr als 450.000 Beiträge gibt es unter #brandenburgertor. Die meisten sehen ähnlich aus. Fotografiert wird es meist vom Pariser Platz in Richtung Westen. Wer etwas näher herantritt, kann sich auf kaiserliche Spuren begeben. "Der mittlere Durchgang war bis 1918 nur für die Ein- und Ausfahrt der königlichen und später kaiserlichen Familie offen und für das Volk tabu", erklärt Stadtführer Markus Müller-Tenckhoff.

Das Brandenburger Tor erfüllte lange Zeit eine ganz praktische Funktion: Es ist das letzte noch erhaltene der ehemals 18 Stadttore Berlins und war Teil der früheren Stadtmauer. Den Spuren dieser alten Befestigungsanlage kann man mit einem Spaziergang zum Potsdamer Platz und weiter zum Anhalter Bahnhof folgen. "Nicht weit von der Ruine des alten Bahnhofs dort ist auf dem Mittelstreifen der Stresemannstraße ein Stück alte Stadtmauer rekonstruiert."

Ein Geheimtipp: Die Autostadt.

Unter dem gleichnamigen Hashtag finden sich 81.000 Beiträge aus Wolfsburg auf Instagram. Da es sich vor allem um ein Auslieferungszentrum handelt, sind auf den Fotos viele VW-Neuwagen, die Käufer dort abholen, zu sehen oder die futuristischen Glastürme, in denen mehrere hundert Fahrzeuge stehen.

Dabei sollte man die interessante Geschichte der Stadt nicht vergessen: Wolfsburg wurde 1938 als Sitz der Volkswagenwerke gegründet. Am Reißbrett wurde eine Stadt für bis 90.000 Arbeiter geplant. Bis Mai 1945 trug die Stadt den Namen "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben". Die Historie lässt sich zum Beispiel im Wohnquartier "Die Höfe" im Stadtzentrum nachvollziehen. Die Keimzellen der Gründung seien dort in hervorragender Qualität abzulesen und zu erleben, wie es in einem Papier der Stadt heißt. Vor dem Hauptbahnhof erinnert eine Bronze-Plastik an die italienischen Einwanderer, welche die Stadt seit den 1960er Jahren geprägt haben.

(pb/dpa)

Und hier nochmal 23-mal Instagram-Einheitsbrei:

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