Bild

Bild: cristina szeifert/Instagram

Instagramerin gibt mit ihren Gemälden an – aber Follower wittern Betrug

Cristina Szeifert beschreibt sich selbst auf Instagram als "Psychologin, Künstlerin, Unternehmerin und Gesundheits- und Lebensberaterin". Doch zumindest bei einer ihrer Tätigkeiten wittern ihre Follower jetzt einen Betrug.

Szeifert, der über 33.000 Menschen folgen, teilt immer wieder Bilder mit angeblich von ihr gemalten Kunstwerken. Dabei inszeniert sie die Bilder so, dass es aussieht, als sei sie bei der Arbeit... mit perfekt geföhnten Haaren, im schwarzen Minikleid und aufwendigem Make-Up. Bekleckert mit Farbe ist die angebliche Malerin keinesfalls.

Ihre Follower hegen nun den Verdacht: alles nur Fake! In einem "Reddit"-Thread wird ihr sogar vorgeworfen, sie halte die Farbpalette in einem der Bilder falsch herum. "Ein echter Künstler würde diese Palette nicht verwenden." Insbesondere eines fällt mehreren Nutzern auf: Die Palette sehe in allen Bildern immer gleich aus. Und auch in den Kommentarspalten der Bilder auf Instagram hagelt es Kritik: "So perfekt sieht keiner beim Malen aus", schreibt eine Followerin.

"Ich habe von fast jedem Bild, das ich gemacht habe, Videos auf meinem Handy", verteidigt sich Szeifert in einem Interview mit "Buzzfeed" gegen ihre Kritiker. Ihr Image sei ihr sehr wichtig, daher wolle sie sich auf Instagram nicht mit schmuddeliger Kleidung zeigen. Die Unterstellungen bezeichnete sie als lächerlich, ihre Kritiker seien nur neidisch.

Auch für die Farbpalette hat die Instagramerin eine Erklärung: "Ich male mit verschiedenen Dingen – manchmal benutze ich die Palette und manchmal nicht. Die Fotos entstehen, nachdem das Malen abgeschlossen ist. Die Palette in meiner Hand ist dann ein Symbol für Kunst."

(aj)

"Ich habe mehr Follower" – so absurd argumentiert ein CDU-Politiker für Artikel 13

Zur EU-Urheberrechtsreform hat der Kölner CDU-Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte eine klare Meinung: Er ist Fan. Das macht er auch auf Twitter deutlich – und tut sich damit keinen Gefallen.

Er schrieb dort er am Dienstag über den umstrittenen Artikel 13:

Artikel 13 ist seit Monaten in der Kritik: Dank ihm sind Plattformen in Zukunft für Urheberrechtsverletzungen ihrer User verantwortlich. Sie müssen diese verhindern, der vermutlich einzige Weg: Die berüchtigten Uploadfilter. Das sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel