Das britische Mädchen Madeleine Beth McCann, genannt Maddie, verschwand am 3. Mai 2007.
Das britische Mädchen Madeleine Beth McCann, genannt Maddie, verschwand am 3. Mai 2007.Bild: imago stock&people

Umstrittene Netflix-Doku zum Fall "Maddie" sorgt für Aufregung

15.03.2019, 11:5815.03.2019, 12:04

Der Fall "Maddie" beschäftigt seit dem Jahr 2007 Polizei, Staatsanwaltschaft, Privatdetektive und die Eltern. Denn damals verschwand die dreijährige Madeleine McCann spurlos im Portugalurlaub.

Nun blickt eine achtteilige Doku-Reihe auf Netflix auf den Kriminalfall: "Das Verschwinden von Madeleine McCann" läuft dort ab dem 15. März – gegen den Willen der Eltern. Die ließen in der britischen "Daily Mail" mitteilen : "Wir wollen damit nichts zu tun haben". Warum, das sagten sie der Boulevardzeitung nicht. Allerdings könnte das mit den Vorwürfen gegen sie zu tun haben.

Denn: Die McCanns wurden zwischenzeitlich selbst verdächtigt, mit dem Verschwinden ihrer Tochter in Zusammenhang zu stehen.

Auch der Trailer thematisiert das:

Der Fall "Maddie"
Das britische Mädchen Madeleine Beth McCann, genannt Maddie, verschwand am 3. Mai 2007 aus ihrer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz und wird seitdem vermisst.

Nach 14 Monaten stellte die portugiesische Polizei die Ermittlungen ein, nahm sie fünf Jahre später aber wieder auf. Die britische Polizei begann 2011 mit eigenen Ermittlungen.

Der Fall wurde durch die Suchaktivitäten ihrer Eltern Kate und Gerald McCann, beide Ärzte, und das andauernde Interesse der Medien weltweit bekannt. Die McCanns glauben eigenen Angaben zufolge weiterhin daran, dass ihre Tochter lebt.
dpa

Ab Freitag, 15. März 2019, wird das "Verschwinden von Madeleine McCann" auf Netflix verfügbar sein.

(hd)

Intensivpfleger Ricardo Lange im Interview: "Wir behandeln ja auch Gewalttäter – warum also eine solche Debatte bei Ungeimpften?"

Auf Instagram, Twitter, Zeitungen und TV-Talkrunden: Überall begegnet einem derzeit das Gesicht von Ricardo Lange, der Alarm schlägt, weil die personelle Situation in deutschen Kliniken kollabiert. Dass ein Intensivpfleger aus Berlin zu einem Fast-Schon-Prominenten wird, verrät viel über die Corona-Zeit und die Menschen, die sie zu schultern haben.

Zur Story