Leben
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Bild: iStockphoto/getty/imago images / Jan Huebner/Eibner/watson-montage

Wie Aldi und Lidl gegen dm und Rossmann kämpfen – und was das für den Kunden heißt

Auf dem Drogerie-Markt tobt ein Preiskampf. Die Discounter Aldi und Netto versuchen seit einiger Zeit, mit Drogerie-Produkten Rossmann und dm auszustechen.

Bereits seit Monaten gibt es bei Aldi Süd etwa beliebte Marken wie Blendamed, Head & Shoulders, Pampers oder Nivea zu kaufen. Die Drogeriehändler wiederum antworten mit Preissenkungen. Auffällig aber sei, wie schnell etwa Marktführer dm zurückschlage, berichtet die "Lebensmittel-Zeitung".

So sieht der Preiskampf zwischen Aldi, Lidl, dm und Rossmann aus:

Dm reagiere derzeit "sehr sensibel auf Markenlistungen der Discounter und konfrontiere Lieferanten auch damit", sagte ein Industriemanager der "Lebensmittel-Zeitung".

Rossmann versucht stattdessen, mit Aktionen und Coupons den Konkurrenten dm auszustechen, wie die "Lebensmittel-Zeitung" berichtet.

Preiskampf gut für Konsumenten? Naja...

Bisher schaffen es die Discounter laut der "Lebensmittel-Zeitung" nicht, den Drogerien Marktanteile abzugreifen. Vielmehr gewinnen dm und Rossmann noch hinzu.

Auswirkungen hat der Preiskampf aber natürlich trotzdem. Auf uns Konsumenten scheint sich das Battle der Discounter mit den Drogerien positiv auszuwirken. Man kriegt Produkte immerhin billiger und spart Geld.

Aber das Preis-Dumping hat auch eine Schattenseite. Verlierer werden dabei ganz schnell die Mitarbeiter der Discounter. Der Druck ist in der Branche massiv, die Gewinnmargen bei Einkäufen gering.

Die Discounter sparen daher vor allem am Personal. Die viel beachtete ZDF-Doku "Hauptsache billig? – Das System Discounter" zeigte auf, wie die Discounter die Mitarbeiter unter Druck setzen. Bei Lidl gehe es um die sogenannte Stundenleistung. Die setzt sich zusammen aus: "Umsatz durch eingesetzte Mitarbeiterstunden. Diese Zahl zeigt dann die Leistungsfähigkeit einer Filiale", wie ein Wirtschaftswissenschaftler erklärte.

Ein Filialtleiter sagte in der Doku: "Wir bekommen vorgeschrieben, wie viel Umsatz wir planen sollen und wie viele Stunden wir dann kriegen. Diese Stunden reichen aber nicht aus, damit man die Arbeit bewältigen kann. Also bin ich gezwungen, länger zu bleiben."

Wie das Beispiel des Deos deutlich macht: Der Preiskrieg geht immer weiter. Eine Entspannung ist da nicht in Sicht.

(ll)

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