Leben
Bild

Bild: youtube

Lidl stichelt in Halloween-Spot gegen Rewe und Penny


Seit dem 25. Oktober geistert der neue Lidl-Werbespot durchs Netz und es ist nicht wie bei den meisten Werbungen zu Halloween ein Jumpscare, sondern etwas ganz anderes.

Samara aus The Ring, Freddy Krüger und Pennywise zeigen sich hier von ihrer verletzlichsten Seite, im Hintergrund plätschert Klaviermusik.

In der Werbung wird erzählt, dass sich die Menschen nur noch vor den Horror-Preisen in Supermärkten erschrecken. Zum Leidwesen von Samara, Freddy und Pennywise. Vor denen erschreckt sich dann mittlerweile keiner mehr.

Außer an einem Ort, so heißt es in der Werbung: nämlich bei Lidl. Denn da sind die Preise ja noch in Ordnung und das Horror-Trio kann sich noch so richtig austoben.

Lasst Euch überraschen...

abspielen

Video: YouTube/Lidl

Lidl stichelt gegen Penny und Rewe

Gestichelt wird im Werbespot ebenfalls. Lidl teilt schließlich nur zu gern gegen seine Discounter- und Supermarkt-Konkurrenten aus. So heißt eine Wassermarke im Lidl-Werbespot zum Beispiel "Nein" – eine klare Anspielung auf die Rewe Eigenmarke "Ja!". Auf einer Kekspackung steht statt Penny Jenny. Höhö. Beide Produkte sind natürlich erschreckend teuer.

Soweit, so gut. Unter dem Video findet man hauptsächlich begeisterte Kommentare.

Diesen hier zum Beispiel:

"Seit langer Zeit mal wieder ne geile deutsche Werbung."

youtube

Oder den hier:

"Rewe kann verkaufen gehen."

youtube

Oder schlicht:

"sehr sehr lustig"

youtube

Eine gelungene Halloween-Kampagne? Schreibt's in die Kommentare.

(joey)

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Seit fast 15 Jahren Hartz IV: "Die Arbeitgeber verlangen zu viel"

Jens (Name von der Redaktion geändert) ist 48 und hat vor fast 20 Jahren seinen Job bei einem Chemie-Werk verloren. Seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 ist er auf soziale Leistungen angewiesen. Bei watson spricht er über seine zahlreichen Bewerbungen und über die teils extrem hohen Anforderungen der Arbeitgeber – trotz Mindestlohn oder sogar noch weniger Gehalt.

Eine Bewerbung muss ich diesen Monat noch abschicken – dann habe ich mein Soll erfüllt. Vier Mal monatlich muss ich mich bewerben, so will es das Jobcenter. Denn ich lebe von Hartz IV.

Meine Vollzeitstelle als Chemikant habe ich bereits 2001 verloren, als das Werk, in dem ich gearbeitet habe, geschlossen wurde. Seit 2005, als das System eingeführt wurde, beziehe ich Arbeitslosengeld II, wie Hartz IV eigentlich heißt.

Ob Bewerbungstraining oder Computerkurs, Beratungsgespräche oder angedrohte …

Artikel lesen
Link zum Artikel