Leben

"Zu Nackt-Szenen gedrängt" – Evangeline Lilly erhebt Vorwürfe gegen "Lost"-Macher

Die Schauspielerin Evangeline Lilly hat erklärt, beim Dreh der Serie "Lost" mehrfach zu Nackt-Szenen gedrängt worden zu sein. "In Staffel drei wurde ich quasi in die Enge getrieben und gedrängt, eine Szene zu drehen, in der ich teilweise nackt war", sagte Lilly dem "Lost"-Fan-Podcast "The Lost Boys".

Sie hätte das Gefühl gehabt, keine Wahl zu haben, erklärte die Schauspielerin, die in der Serie die Rolle der Kate Austen gespielt hat.

Lilly sagte weiter:

"Ich war gedemütigt und zitterte, und als es zu Ende war, weinte ich mir die Augen aus und musste sofort danach eine sehr beeindruckende, sehr starke Szene machen."

RELEASE DATE: 2004-2010 DIRECTOR: J.J. Abrams PLOT: The survivors of a plane crash are forced to live with each other on a remote island, a dangerous new world that poses unique threats of its own PICTURED: Lost - Eggtown - Evangeline Lilly, Ken Leung..Lost Season 4 - 2008. ( PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMArx90 20080615_rxx_rx90_696

Release Date 2004 2010 Director J J Abrams Plot The Survivors of a Plane Crash are Forced to Live With each Other ON a Remote Iceland a Dangerous New World Thatcher Poses Unique Threats of its Own Pictured Lost  Evangeline Lilly Ken Leung Lost Season 4 2008 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMArx90 20080615_rxx_rx90_696

Evangeline Lilly als Kate Austen in "Lost" Bild: imago stock&people

"Lost"-Macher sind "aufrichtig traurig"

Auch in der vierten Staffel sei sie erneut zu einer Nackt-Szene gedrängt worden. Heute sage sie konsequent nein zu solchen Szenen: Drehbücher, die verlangen, dass sie nackte Haut zeigt, lehne sie direkt ab, weil sie kein Vertrauen darin habe, sich dabei sicher und wohl zu fühlen.

Nachdem das US-Portal Vulture über Evangeline Lillys Anschuldigungen berichtet hat, meldeten sich die "Lost"-Macher J.J. Abrams und Damon Lindelof mit einem Statement zu Wort. Darin erklären sie, sich zutiefst bei der Schauspielerin entschuldigen zu wollen. Sie seien "aufrichtig traurig." "Niemand sollte sich bei der Arbeit unsicher fühlen. Punkt."

(fh)

Dass über solche Erlebnisse offener gesprochen wird, hat viel mit der MeToo-Kampagne zu tun. Jetzt treiben auch Frauen in China diese Bewegung voran:

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