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Bild: RTL, MG RTL, TVNOW

Jenke-Sendung über Fettleibigkeit: Seine letzte Show über Essstörungen sorgte für Kritik

Jenke von Wilmsdorff ist bekannt für seine Beiträge auf RTL, in denen er sich selbst in ungewöhnliche Lagen bringt. Sein wohl bekanntestes Format ist das "Jenke-Experiment", das zunächst im Rahmen von RTL "Extra" lief und dann in eine eigene Sendung verwandelt wurde.

Jetzt hat Jenke ein neues Format. In der neuen Folge seiner Sendung "Jenke macht Mut", die am Montagabend ausgestrahlt wird, will der RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff erkunden, warum immer mehr Menschen auf der Welt fettleibig sind – und was dagegen helfen könnte.

In der Ankündigung schreibt RTL über "Jenke macht Mut":

Bei mehr als der Hälfte aller deutschen Männer und Frauen zeigt die Waage zu viel an - Tendenz steigend. Doch mit der wachsenden Zahl an Übergewichtigen in Deutschland und weltweit steigt auch die Zahl der Diätmethoden. Dabei setzen Betroffene nicht selten auf besonders skurrile Wege zur Gewichtsreduktion - doch was taugen die Abnehmmethoden wirklich? Und halten sie dem JoJo-Effekt stand?

Jenke machte bereits Experiment zum Thema Essstörungen

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Jenke dem Thema Ernährung und speziell auch dem Thema Essstörungen widmet.

Schon 2016 wollte der Reporter im Rahmen seines "Jenke-Experiments" erfahren, was es bedeutet, an Magersucht, Bulimie oder Adipositas (Fettleibigkeit) zu leiden. Doch für sein Experiment und vor allem für die Art, wie Jenke mit diesen sensiblen Themen umging, musste er damals heftige Kritik einstecken.

Der RTL-Reporter warf sich damals beispielsweise in einen Fatsuit – um nachzuempfinden, wie beschwerlich der Alltag für übergewichtige Menschen sein müsse.

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Das fanden manche weder lehrreich noch unterhaltsam.

Kritik an RTL-Magersucht-Expertiment

Noch kritischer wurde jedoch Jenkes "Magersucht-Experiment" in derselben Sendung empfunden. Zu Beginn des Experiments wog Jenke 83 Kilo – dann verzichtete er 28 Tage lang auf feste Nahrung. Er trank nur Wasser, nahm Brühe zu sich. Am Ende des Experiments wog Jenke zehn Kilo weniger – und ein Arzt stellte bei ihm eine Herz-Muskel-Schwäche fest.

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Besonders Kommentare seitens des RTL-Reporters, in denen er Gefallen daran äußerte, wie flach sein Bauch plötzlich sei oder dass es Spaß mache, ein leichtes Hungergefühl zu haben und diesem nicht nachzugeben, sorgten für Empörung.

Der Vorwurf: Jenke würde Betroffenen durch sein Experiment und seine Kommentare möglicherweise noch fragwürdige Tipps geben oder sie weiter anspornen, abzunehmen.

Als Jenke nach vier Wochen dann eine Currywurst verschlingt und diese kurz darauf erbricht, kommentierte eine Zuschauerin auf Twitter: "Sich nach dem Essen zu übergeben um 'mal zu sehen, wie das ist', ist schon grenzwertig, wenn es Leute gibt, die täglich damit kämpfen."

Bleibt nur zu hoffen, dass Jenke das Thema dieses Mal sensibler angeht.

(hau)

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