Nachhaltigkeit
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Ein regelmäßiges Spektakel: Flamingo-Schwärme bei einem See in Mumbai, Indien. bild: imago images / Hindustan Times

Während Corona-Lockdown: Flamingos übernehmen größte Stadt Indiens

Es ist ein alljährliches Spektakel. In riesigen Schwärmen kommen Flamingos in der Brutzeit nach Mumbai, der größten Stadt Indiens, um auf Futtersuche zu gehen. Doch dieses Jahr haben es sich besonders viele pinke Vögel in der Metropole gemütlich gemacht und drängen auch in Gebiete vor, die sie sonst nicht ansteuern.

In Indien wurden die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus verlängert. Diese Gelegenheit haben die Tiere genutzt, um ihr Gebiet zurückzuerobern. Laut Schätzungen der Bombay Natural History Society (BNHS) fanden in diesem Jahr rund 150.000 Flamingos den Weg nach Mumbai. Damit sind es 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Deepak Apte, der Direktor der BNHS, sieht einen weiteren Grund für den Anstieg der Flamingo-Population.

In der "Hindustan Times" betont er:

"Ein Hauptgrund für die große Anzahl sind auch die großen Herden von Jungtieren, die nach der vor zwei Jahren dokumentierten erfolgreichen Zucht an diese Standorte ziehen."

Deepak Apte quelle: hindustan times

Der Lockdown trage dazu bei, den Tieren einen ruhigen Lebensraum und bestmögliche Futtersuche zu ermöglichen, so Apte. Auch für die einheimische Bevölkerung sind die Vögel-Schwärme etwas Besonderes. Viele fotografierten das pinke Flamingo-Meer von ihren Balkonen aus.

(lau)

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