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Das Opel Werk in Bochum. Bild: imago images

Nach Teslas Vorbild: Opel baut Giga-Factory

Elon Musk hat es vorgemacht, nun zieht der erste deutsche Autobauer nach. Nach der Ankündigung der Tesla-Fabrik in Brandenburg will Opel nun eine Giga-Fabrik in Kaiserslautern bauen.

Die "Bild" -Zeitung berichtete am Donnerstag, dass die Information aus einem internen Opel-Mitarbeiterschreiben stamme. Die Fabrik soll Batteriezellen herstellen – und die Marktdominanz asiatischer Hersteller angreifen.

"In Kaiserslautern bauen wir Deutschlands größtes Werk für Batteriezellen", sagte der Opel-Chef Michael Lohscheller. Schrittweise sollen in Kaiserslautern drei große Fabrik-Blöcke gebaut werden. Der erste Block soll bis 2024 fertiggestellt sein. Mit einem investierten Milliardenbetrag sollen so auch rund 2000 Arbeitsplätze geschaffen werden, erklärt Lohscheller.

Warum plant Opel diese Batterie-Offensive?

Ein EU-Programm unterstützt das Projekt von Opel mit insgesamt 3,2 Milliarden Euro. Die Initiative will 25 – 30 Prozent des globalen Bedarfs an Elektroauto-Batterien in Europa produzieren. Denn aktuell werden noch 90 Prozent des Bedarfs in Asien hergestellt.

Zusammen mit Opels Partner Saft soll Deutschlands größtes Werk für Batteriezellen an den Start gehen. Saft ist eine Tochtergesellschaft des Mineralunternehmens Total. Für den Bau soll ein gemeinschaftliches Unternehmen von Opel und Saft gegründet werden. Das wird unter dem Namen Automative Cell Company (ACC) laufen.

(joey)

Sollte eigentlich europäische Wirtschaft fördern: Tesla bekommt Milliarden-Betrag von Deutschland

Der Bund zahlt dem amerikanischen Unternehmen Tesla laut "Business Insider" einen einstelligen Milliardenbetrag für den Aufbau der Fabrik in Brandenburg. Dabei übernehme der Bund zwei Drittel der Fördersumme, Brandenburg zahle ein Drittel.

Bereits seit letzter Woche ist bekannt, dass sich Tesla um das "IPCEI"-Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums beworben hatte – und das mit Erfolg. Wie hoch die Fördersumme sein würde, war noch unklar. Das Wirtschaftsministerium äußerte sich …

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