Motion blurred cyclists riding inside a city on a sunny day.

Die App richtet sich vor allem an Pendler. Bild: iStockphoto / photoschmidt

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Für 30 Kilometer gibt's ein Croissant: App belohnt Bürger fürs Radfahren

Mit dem Fahrrad regelmäßig zum Supermarkt, zum Arzt oder zum Bahnhof zu fahren, stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern schont auch das Klima. Oft ist es dennoch allzu verführerisch, ins Auto zu steigen – ist halt bequemer, als quer durch die Stadt zu strampeln.

Die App "Rad+" will genau diese Bequemlichkeit überwinden und eine Motivation fürs Radeln schaffen. Wenn am Ende einer Radtour ein frisch gebackenes Croissant wartet, fällt der Tritt in die Pedale schließlich leichter.

Mit der Smartphone-App der Bahn kann jeder gefahrene Kilometer mit dem Fahrrad getrackt werden. Am Ende winken dann Belohnungen: Für 30 gefahrene Kilometer gibt es beispielsweise ein Croissant vom Bio-Bäcker, für 200 Kilometer eine kostenlose Fahrradinspektion.

Die App gibt es bisher nur für Harburg und Bergedorf und richtet sich vor allem an Pendler. "Harburg und Bergedorf sind große Pendlerbezirke", sagte die grüne Verkehrssenatorin Anjes Tjarks dem NDR. "Die App soll Lust darauf machen, vom Auto aufs Fahrrad und den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen." Wenn sich die Idee durchsetzt, könnten vielleicht bald auch in anderen Städten Belohnungen fürs Radfahren winken.

(ftk)

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Leiser und vogelfreundlicher: Startup entwickelt flügellose Windräder

Windräder sind eine super Sache, um klimafreundlichen Strom zu produzieren, da sind sich inzwischen eigentlich alle einig. Sobald es tatsächlich darum geht, ein Windrad zu bauen, ist der Protest von Anwohnern aber nicht selten groß. Die Rotorblätter seien zu laut, würfen zu viel Schatten, massakrierten Vögel und Fledermäuse, heißt es dann.

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