HANDOUT - 22.06.2020, Nigeria, ---: Dieses von einer Kamerafalle aufgenommene Foto zeigt eine Gruppe der seltenen Cross-River-Gorillas. Auf den Fotos sind auch mehrere Jungtiere zu sehen, ein Beweis daf

Lange galten sie als ausgestorben: Die Cross-River-Gorillas. Bild: WCS Nigeria/dpa

Gute Nachricht

Tierschützer fotografieren seltene Cross-River-Gorillas in Nigeria

In Nigeria konnten Tierschützer Fotos von extrem seltenen Gorillas und ihren Jungen aufnehmen. Eine Gruppe Cross-River-Gorillas wurde in den abgelegenen Mbe-Bergen im Süden des Landes von Kamerafallen fotografiert, wie die Wildlife Conservation Society (WCS) mitteilte.

Cross-River-Gorillas galten bis in die 80er als ausgestorben

Die Cross-River-Gorillas sind stark vom Aussterben bedroht, es gibt laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) nur etwa 300 Tiere. Das liegt vor allem an Wilderei und dem Verlust von Lebensraum. Die Gorillas werden der WCS zufolge inzwischen nicht mehr unbedingt selbst gejagt – die für andere Tiere gelegten Fallen stellen aber eine Bedrohung für sie da.

Lange wurde angenommen, dass die Tiere ausgestorben waren, bis sie in den 1980ern wieder entdeckt wurden. Die Gorillas leben nur in einem Gebiet an der Grenze zwischen Nigeria und Kamerun.

Zuletzt konnte die WCS nach eigenen Angaben 2012 und 2013 Fotos einzelner Gorillas aufnehmen. Diese neuen Bilder seien nun aber "das erste Mal, dass mehrere Junge in einer Gruppe fotografiert wurden", sagte Andrew Dunn, der Landesdirektor der WCS in Nigeria, am Mittwoch. Dies sei sehr ermutigend, denn es bedeute, dass es der Gruppe gut gehe. "Wenn Tiere gestört werden, werden sie sich nicht erfolgreich fortpflanzen." Die WCS bemüht sich seit Jahren, die Gorillas verstärkt zu schützen und die Population aufzubauen.

(vdv/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Erschreckende Netflix-Doku zeigt: Um das Klima zu retten, muss die Fischerei gestoppt werden

Was ursprünglich als eine Hommage an die großen blauen Weltmeere gedacht war, wurde zu einer spektakulären Enthüllungsgeschichte: Der Filmemacher Ali Tabrizi ist für seine Dokumentation "Seaspiracy" durch die halbe Welt gereist, hat mit Verantwortlichen gesprochen und sich nicht selten selbst in Gefahr begeben, um vertuschte Wahrheiten über die Zerstörung der Ozeane aufzudecken. In "Seaspiracy" wird die Fischindustrie und ihre gewaltige Wirkung auf die Meere und das Klima beleuchtet.

Wer den …

Artikel lesen
Link zum Artikel