Nach der Beisetzung der verstorbenen Queen am Montag müssen die Blumen, die an etlichen Stellen in London niedergelegt wurden, entsorgt werden.
Nach der Beisetzung der verstorbenen Queen am Montag müssen die Blumen, die an etlichen Stellen in London niedergelegt wurden, entsorgt werden.Bild: PA Wire / Liam Mcburney
Gute Nachricht

Blumengrüße an verstorbene Queen sollen kompostiert werden

22.09.2022, 11:38

Das Meer von Blumengrüßen, das zahllose Menschen in den vergangenen Tagen in Erinnerung an die verstorbene Königin Elizabeth II. in den Londoner Parks zurückgelassen haben, soll kompostiert und später für Begrünungsprojekte eingesetzt werden. Dafür sollen die Blumensträuße eine Woche nach dem Staatsbegräbnis eingesammelt werden, wie die Verwaltung der Royal Parks mitteilte.

Zwar könnten weiterhin Blumen niederlegt werden, bereits verwelkte Sträuße würden jedoch entfernt. Zurückgelassene Teddybären und andere Gegenstände würden zunächst eingelagert. In den kommenden Monaten solle "mit Diskretion und Sensibilität" darüber entschieden werden, was mit ihnen passiert.

Auch im Green Park nahe dem Buckingham Palace wurden Blumen niedergelegt, die bald entsorgt werden müssen.
Auch im Green Park nahe dem Buckingham Palace wurden Blumen niedergelegt, die bald entsorgt werden müssen.Bild: AP / Bernat Armangue

Zu den Royal Parks gehören bekannte Grünflächen wie der Hyde Park, Kensington Gardens und der Green Park. Besonders im Green Park hatten Trauernde in einem eigens dafür eingerichteten Bereich ein wahres Blumenmeer für die Queen zurückgelassen.

Schon ab dem Moment des Todes von Queen Elizabeth II. am 8. September hatten Londoner:innen angefangen, beispielsweise vor dem Buckingham Palast Blumen niederzulegen.

Zur Trauerfeier am vergangenen Montag sollen dann rund eine Million Besucher erwartet worden sein, die ebenfalls neue Blumen in Gedenken an die Monarchin ablegten. Dazu kamen noch 2000 geladene Staatsoberhäupter, die der Queen die letzte Ehre erwiesen.

Aufgrund des großen Besucherinnenansturms hatte der Vorsitzende des Schienennetzbetreibers Network Rail, Peter Hendy, sogar vor "extrem stark frequentierten" Zügen gewarnt. "Dies ist der größte Einsatz im öffentlichen Verkehr seit den Olympischen und Paralympischen Spielen in London 2012."

(sp/afp)

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