HANDOUT - 01.01.2023, Brasilien, Brasilia: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l) mit dem brasilianischen Präsidenten Luis Inacio Lula da Silva nach dessen Amtseinführung im Präsidentenpalast in  ...
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratuliert Brasiliens neuem Präsidenten Luiz Inácio Lula zum Amtsantritt. Bild: Bundesregierung / Guido Bergmann
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Nach Lulas Amtsantritt: Bundesregierung will Regenwald-Allianz knüpfen

02.01.2023, 11:23

Die Bundesregierung strebt nach dem Machtwechsel in Brasilien eine enge Zusammenarbeit mit dem Land in Umwelt- und Klimafragen an. "Wir wollen eine neue Allianz in der Zusammenarbeit mit Brasilien für die Rettung des Regenwaldes, gegen das Artenaussterben", sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) am Sonntag in Brasília. Sie sei fest davon überzeugt, dass die neue Regierung hierfür "ein wirklich guter Partner" sein werde.

Umweltministerin Steffi Lemke begleitete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seiner Brasilien-Reise. Er war anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva – der bereits von 2003 bis 2010 in zwei Amtszeiten Präsident von Brasilien gewesen ist – am Sonntag in die Hauptstadt Brasília gereist. Lula hatte sich in der Stichwahl gegen Jair Bolsonaro Ende Oktober knapp durchgesetzt und wurde am gestrigen 1. Januar in seiner dritten Amtszeit als Präsident vereidigt.

Gespräche den Umweltministerien gab es schon

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesumweltministerin Steffi Lemke wollen sich an diesem Montag im Amazonasgebiet selbst einen Eindruck von der Abholzung des Regenwaldes verschaffen. Die Grünen-Politikerin hatte am Samstag nach der Ankunft bereits ein Gespräch mit der neuen Umweltministerin Marina Silva geführt.

Nach Bolsonaro gibt es jetzt wieder Hoffnung

Das brasilianische Amazonasgebiet, das als wichtiger CO₂-Speicher gilt, erstreckt sich über neun brasilianische Bundesstaaten und entspricht flächenmäßig etwa der Größe Westeuropas. Wissenschaftler warnen, ohne intakten Regenwald heize sich die Erde noch stärker und schneller auf.

Aber Abholzung und Brände sind nach einem früheren Rückgang in der Amtszeit des jüngst abgewählten rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro wieder sehr stark angestiegen. Die Erde hat sich im Vergleich zur vorindustriellen Zeit schon jetzt um etwa 1,1 Grad erwärmt. Deutschland liegt sogar bei 1,6 Grad Erwärmung. Ein weltweites Überschreiten der kritischen 1,5-Grad-Marke erhöht der Wissenschaft zufolge das Risiko, unkontrollierbare Kettenreaktionen auszulösen.

(sp/dpa)

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