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Stau vor Himmelfahrt: ADAC warnt – diese Autobahnen sind besonders betroffen

Autobahn A8 am Flughafen Stuttgart mit Bosch-Parkhaus. Die 440 Meter lange Konstruktion bietet 4200 Fahrzeugen Platz. Bosch hat die Namensrechte, der stilisierte Zündanker misst 12 Meter im Durchmesse ...
Zum langen Wochenende drohen vielerorts wieder heftige Staus. Bild: imago images / Arnulf Hettrich
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ADAC warnt: Hier droht an Himmelfahrt besonders heftiger Stau

06.05.2024, 17:01
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Die Arbeitswochen sind für die meisten Deutschen aktuell angenehm kurz. Nach dem Tag der Arbeit in der vergangenen Woche steht nun bereits der nächste Feiertag an, der für viele auch direkt ein langes Wochenende mit sich bringt.

Den entsprechenden Brückentag nutzen standardmäßig viele für einen Kurzurlaub, was wiederum zu heftigem Verkehrschaos führt. Wir zeigen dir, wo du an Himmelfahrt besonders viel Zeit einplanen musst und wann du am besten losfahren solltest, um Stau zu vermeiden.

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Verkehrschaos droht laut ADAC bereits ab Mittwoch

Insgesamt dürfte das lange Wochenende vor allem für Familien attraktiv sein. In Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen ist der Freitag nach Himmelfahrt offiziell schulfrei. Auch in Nordrhein-Westfalen haben sich zahlreiche Schulen individuell für einen Brückentag entschieden.

Viele starten das lange Wochenende aber noch früher und fahren am Mittwochabend direkt nach Feierabend in die Mini-Ferien. Der ADAC warnt, dass ein besonderer Andrang am Mittwoch zwischen 13 und 19 Uhr zu erwarten ist, da hier Pendler:innen und Urlauber:innen aufeinander treffen.

Bereits im vergangenen Jahr erklärte der ADAC den Tag vor Christi Himmelfahrt aufgrund von Messungen zum staureichsten Tag des Jahres. Am einfachsten gestalte sich die Fahrt demnach am Freitagvormittag.

Vor allem bei gutem Wetter und den entsprechenden Tagesausflügen rechnen die Verkehrsexpert:innen allerdings an allen Tagen mit vollen Straßen. Durch die kollektive Rückreise wiederum kommt es erfahrungsgemäß am Sonntagnachmittag erneut zu heftigen Staus.

Hier ist an Himmelfahrt mit Stau zu rechnen

Wie gewohnt sind es hierbei vor allem die Autobahnen, die in beliebte Urlaubsregionen führen, die zum langen Wochenende überfüllt sein werden. Stau droht entsprechend etwa in Richtung Nord- und Ostseeküste, aber auch vor Großstädten wie Berlin, Hamburg und München.

Ein weiterer Stau-Schwerpunkt ist an Himmelfahrt der gesamte Großraum Nordrhein-Westfalen. Besonders betroffen sind:

  • A1/A3/A4 am Kölner Ring
  • A1 zwischen Köln und Hamburg
  • A2 zwischen Oberhausen und Berlin
  • A3 zwischen Oberhausen und Frankfurt
  • A40 zwischen Dortmund und Duisburg
  • A42 zwischen Dortmund und Lüdenscheid
  • A61 zwischen Mönchengladbach und Ludwigshafen

Auch auf stockenden Verkehr müssen sich Reisende einstellen, weil vielerorts weiterhin Baustellen die Anzahl der Spuren verringern. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es aktuell laut ADAC etwa 600 Baustellen.

Stau auch in Grenzregionen erwartet

Ein weiteres Problem sehen Expert:innen darin, dass Himmelfahrt auch in den Nachbarländern Österreich und Schweiz ein nationaler Feier- und damit Ausflugstag ist. Stau wird etwa rund um die Österreicher Seen und die Erholungsgebiete der Schweizer Kantone Tessin und Wallis erwartet.

An den Grenzen müssen Reisende am langen Wochenenden ebenfalls mit längeren Wartezeiten rechnen. Laut ADAC sind die Straßen in Richtung der Niederlande und Polen betroffen.

Expert:innen raten entsprechend vor allem an den Feiertagen zu Gelassenheit. Demnach lohnt es sich in den seltensten Fällen, wegen eines Staus von der Autobahn abzufahren.

Von ständigem Spurwechsel sei bereits aus Sicherheitsgründen abzuraten. Wer in einen Stau gerät, dem hilft meist vor allem die Überprüfung des Fortschritts auf den Seiten des ADAC oder im Radio, aber auch ein Gedanke: Das Wochenende hat in dieser Woche vier Tage.

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Fliegen ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum Sündenbock in der Problematik der Klimakrise geworden. Tatsächlich entfallen laut Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mehr als drei Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen auf den Luftverkehr.

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