Nachhaltigkeit
Wetter

Wetter in Deutschland: Zum Vatertag wird eine Wetterüberraschung prognostiziert

26.05.2022, Berlin: Als Superman verkleidete M
Oft ist Vatertag im Mai ins Wasser gefallen. Doch dieses Mal wendet sich das Blatt wettertechnisch. Bild: dpa / Christophe Gateau
Nachhaltigkeit

Wetter in Deutschland: Zum Vatertag ist Wetterüberraschung im Anflug

16.05.2023, 17:20
Mehr «Nachhaltigkeit»

Nachdem die letzten Wochen in weiten Teilen Deutschlands immer wieder nass und kalt waren, könnte sich das Blatt diese Woche wettertechnisch endlich zum Guten wenden.

Das Timing ist nahezu perfekt: Mit dem bundesweiten Feiertag Christi Himmelfahrt rückt am Donnerstag, dem 18. Mai, für viele ein verfrühter Start ins Wochenende heran.

Neu: dein Watson-Update
Jetzt nur auf Instagram: dein watson-Update! Hier findest du unseren Broadcast-Channel, in dem wir dich mit den watson-Highlights versorgen. Und zwar nur einmal pro Tag – kein Spam und kein Blabla, versprochen! Probiert es jetzt aus. Und folgt uns natürlich gerne hier auch auf Instagram.

Überraschung für Wetterprofis: Regen verzieht sich

Das überrascht selbst Wetterexperten wie Meteorologe Dominik Jung, wie er in seiner Prognose für wetter.com festhält: "Zumindest die große Sintflut, die in den vergangenen Tagen noch angekündigt wurde [...] mit 350 Liter Regen pro Quadratmeter, ist dann doch weitgehend verschwunden."

Noch am Wochenende hatte das ganz anders ausgesehen: Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern kam es durch den vielen Niederschlag zu Überflutungen und hohen Wasserständen in Flüssen. Zum Beispiel im Main-Donau-Kanal in Niederbayern: Noch am Montagnachmittag erreichte der maximale Pegelstand hier bei Straubing an der Donau 4, 57 Meter.

Doch vielleicht war es das erstmal mit Regen? Wie die nächsten Tage aussehen, zeigt euch der watson Wetterbericht.

Sonnenschein pünktlich zum Feiertag

Nachdem es am Montag noch bis in den späten Nachmittag hinein vielerorts geregnet hat, sieht die Regenkarte am Dienstag größtenteils wie leergefegt aus. "Meist lacht die Sonne vom Himmel herab, nur im tiefen Südosten regnet es noch munter weiter und auch im Nordwesten ist der ein oder andere Regenschauer nicht ganz ausgeschlossen", beschreibt Meteorologe Jung.

Ähnlich gehe es dann auch am Mittwoch weiter, auch wenn die Temperaturen etwas abfallen: Gerade einmal 14 Grad sollen es im Norden und im Osten bei Sonnenschein werden. Im Gegensatz zum Süden, wo es maximal sieben Grad werden. In der Nacht fallen dann in ganz Deutschland die Temperaturen zum Vatertag. Im Mittelgebirge werden es dadurch zeitweilig nur minus zwei Grad.

Vatertag wird kühl, aber sonnig

Doch damit einher kommt auch der lang ersehnte Wetterwechsel, wie die "Tagesschau" ankündigt: Pünktlich zum Feiertag soll es in weiten Landesteilen mehr Sonne als Wolken geben – und es bleibt trocken. Nur südlich der Donau und im Nordseeumfeld gibt es häufiger Wolken, aber es bleibt auch dort trocken bei zwölf bis 19 Grad. "Bestes Wander- und Ausflugswetter, aber ein bisschen wärmer anziehen", fasst es Meteorologe Jung zusammen.

Zum Ende der Arbeitswoche hin wird es dann am Freitag in weiten Teilen des Landes sonnig bis locker bewölkt, es bleibt trocken, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. In Richtung Alpen ist es insgesamt wolkiger und auch von Polen ziehen einige dichte Wolkenfelder her. Die Temperaturen klettern tagsüber auf 16 bis 22 Grad.

Zum Wochenende kommt sommerlich warme Luft – und Gewitter

Nur im höheren Bergland sowie an Küstenabschnitten wird es mit auflandigem Wind frischer. Vor allem nach Süden hin herrscht zeitweise böig auflebender Nordostwind. In der Nacht zum Samstag bleibt es gering bewölkt oder klar, mit Temperaturen zwischen vier bis zehn Grad. Am ehesten kommt es in der Eifel lokal noch mal zu leichtem Frost in Bodennähe. Der aber nicht lange anhält.

Denn für Samstag prognostiziert Wetterexperte Lars Dahlstrom vom Wetterkanal Kachelmannwetter: "Dabei baut sich erneut eine High-over-Low-Lage mit einer Hochdruckzone vom Nordatlantik über Südskandinavien bis nach Nordosteuropa und einer Tiefdruckzone über dem Mittelmeerraum auf."

Deutschland liegt am Südrand dieser Hochdruckzone und damit würden sich die Luftmasse hierzulande schrittweise erwärmen. Somit kann ab dem Wochenende ein erster Schwung sommerlich warmer, aber auch feuchter Luft Deutschland erreichen. Die Folge: unbeständiges Wetter mit eventuell auch kräftigen Gewittern. "Aber auch 25 Grad und mehr wären schnell erreicht", wie es auf der Website des Wetterportals heißt.

Meeresschutz: Seegerichtshof stärkt Rechte von kleinen Inselstaaten

Der Meeresspiegel steigt. So sehr, dass es für kleine Inselstaaten zur Bedrohung wird. Der Ausstoß von Treibhausgasen sei nicht nur für den Anstieg des Meeresspiegels und das Korallensterben verantwortlich, sagt die tuvaluische Diplomatin Eselealofa Apinelu. Der Klimawandel sei die größte existenzielle Bedrohung für Länder wie ihres. Die Gefahr schwerer Unwetter steige und das Leben vieler Menschen in den Inselstaaten sei bedroht.

Zur Story