Der türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin treffen sich am Freitag.
Der türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin treffen sich am Freitag.Bild: imago images / ITAR-TASS
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Treffen mit Erdogan: Putin spricht sich für wirtschaftliche Zusammenarbeit aus

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05.08.2022, 17:45

Treffen mit Erdogan: Putin spricht sich für wirtschaftliche Zusammenarbeit aus

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich bei seinem Treffen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan für die Unterzeichnung eines Abkommens zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder ausgesprochen. "Ich hoffe, dass wir heute ein entsprechendes Memorandum über die Entwicklung unserer Handels- und Wirtschaftsbeziehungen unterzeichnen können", sagte Putin am Freitag bei dem Treffen in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi.

"Ich glaube, dass (das heutige Treffen) eine ganz neue Seite in den türkisch-russischen Beziehungen aufschlagen wird", sagte Erdogan. Er sagte, dass insbesondere der Konflikt in Syrien zur Sprache kommen werde. Dort will Ankara eine erneute Militäroperation gegen kurdische Kämpfer starten.

Bundestagsabgeordnete wollen im Oktober nach Taiwan reisen

Als Reaktion auf den Besuch von Nancy Pelosi hatte Peking am Freitag Sanktionen gegen die US-Politikerin und ihren "engsten Familienkreis" angekündigt.

Trotz zunehmender Spannungen mit China plant der Menschenrechtsausschuss des Bundestags eine Reise nach Taiwan, die im Oktober stattfinden soll. Spätestens Anfang September soll diese offiziell beim Parlamentspräsidium beantragt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Ausschussmitgliedern erfuhr. Bis zu acht Abgeordnete aller Fraktionen sollen teilnehmen.

Großbrand in Berliner Grunewald: Bergepanzer der Bundeswehr eingesetzt

Das Feuer im Grunewald ist weitgehend gelöscht. Damit richtet sich der Fokus auf den Sprengplatz. Der Boden dort war nach Angaben der Polizei an manchen Stellen noch bis zu 700 Grad heiß. Um die Gefahr weiterer Explosionen von Munitionsresten zu verringern, müssten diese Bereiche mit Wasser gekühlt werden, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz.

Spezialfahrzeuge der Bundeswehr nahe der Brandstelle: Ein Bergepanzer wird eingesetzt.
Spezialfahrzeuge der Bundeswehr nahe der Brandstelle: Ein Bergepanzer wird eingesetzt.Bild: dpa / Christophe Gateau

Die Polizei hat mithilfe der Bundeswehr das abgesperrte Gelände im Berliner Grunewald erkundet, in dem es am Donnerstag einen Großbrand und heftige Explosionen gegeben hatte. Ein Sprengmeister der Polizei sei am Freitagvormittag mit einem Bergepanzer der Bundeswehr auf das Gebiet gefahren worden und habe erste Eindrücke gesammelt, sagte Feuerwehr-Sprecher Thomas Kirstein.

Diese Eindrücke würden ausgewertet, dann erhalte die Feuerwehr eine Einschätzung der Lage. Davon ist abhängig, ob auch Feuerwehrleute das Gelände betreten dürfen und wann die nahe gelegene Autobahn und die Bahnstrecken wieder freigegeben werden können.

"Wir müssen damit rechnen, dass es weiter zu Detonationen und zum Trümmerflug kommt", hieß es von der Feuerwehr.

Löschroboter wurden im Berliner Grunewlad eingesetzt.
Löschroboter wurden im Berliner Grunewlad eingesetzt. Bild: dpa / Christophe Gateau

Im Wald an dem abgesperrten Sprenggelände, in dem es vereinzelt noch Flammen und Glut gab, war am Freitag auch ein gepanzertes Löschfahrzeug einer privaten Firma im Auftrag der Feuerwehr im Einsatz. Die Ursache für den Brand im Grunewald ist noch unklar.

Schlimmste je verzeichnete Trockenheit in Frankreich – Krisenstab eingerichtet

Wegen anhaltender Trockenheit in Frankreich hat Premierministerin Élisabeth Borne einen Krisenstab eingerichtet. "Diese Trockenheit ist die schlimmste, die in unserem Land jemals verzeichnet wurde", hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Der Mangel an Regen werde durch aufeinander folgende Hitzewellen verschlimmert, die zum einen die Verdunstung verstärkten, aber auch den Bedarf an Wasser. Die Situation könne in den kommenden zwei Wochen anhalten und sogar noch besorgniserregender werden. Mehrere Regionen waren bereits zeitweise ohne Wasserversorgung.

Frankreichs Premierministerin Élisabeth Borne.
Frankreichs Premierministerin Élisabeth Borne.Bild: imago-images / PanoramiC

Einigung bei Lufthansa und Verdi

Nach dem andauernden Tarifstreik um das Bodenpersonal von Lufthansa haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Konzern geeinigt. Das teilten die beiden Parteien am Donnerstagabend mit. Die rund 20.000 Beschäftigten sollen Gehaltserhöhungen von mindestens 325 Euro monatlich plus eine weitere Erhöhung von 2,5 Prozent erhalten.

Passagiere der Lufthansa müssen demnach keine weiteren Streiks befürchten. Am Mittwoch vergangener Woche hatte Verdi mit einem ganztägigen Warnstreik nahezu den gesamten Lufthansa-Flugbetrieb lahmgelegt.

Tausende Flüge sind vergangenen Mittwoch ausgefallen.
Tausende Flüge sind vergangenen Mittwoch ausgefallen.bild: IMAGO / Arnulf Hettrich

Coronavirus: Bund fördert Nasenspray-Impfung mit 1,7 Millionen Euro

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fördert die Bundesregierung zum ersten Mal die Entwicklung von einem nasalen Impfstoff. Dabei soll der Impfstoff nicht über eine Nadel, sondern über ein Nasenspray verabreicht werden können. Das Projekt der Universitätsklinik München namens Zell-Trans werde mit knapp 1,7 Millionen Euro unterstützt, sagte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) der "Augsburger Allgemeinen".

Er könne "direkt dort seine Wirkung entfalten, wo das Virus in den Körper eindringt", sagte sie. Coronaviren würden direkt im Nasen-Rachen-Raum bekämpft werden und können sich dort gar nicht erst festsetzen. Idealerweise könnte so nicht nur vor symptomatischen Erkrankungen, sondern gleich vor einer Infektion geschützt werden.

Bundesliga startet

Viele haben darauf gewartet, heute ist es endlich so weit: Die neue Bundesliga-Saison startet. Ab 20.30 Uhr können alle Fußball-Fans das Top-Spiel Frankfurt gegen Bayern München verfolgen.

Auch in diesem Jahr gilt der FC Bayern wieder als Top-Favorit auf den Titel. Borussia Dortmund ist auch dank der Neuzugänge um die DFB-Stars Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi wieder der ärgste Verfolger der Münchner.

(lc/and/Mit Material von dpa und AFP)

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