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Mehrere Medien berichten über einen erfolgreichen Wechsel von Sommer zum FCB.Bild: www.IMAGO/jdp
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Sommer-Wechsel nach München wohl fix ++ Brand in Pflegeheim: Bewohnerin unter Verdacht

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18.01.2023, 18:56

Sommer-Wechsel nach München offenbar fix

Der Wechsel von Yann Sommer zum FC Bayern soll nach einem langen Poker Medienberichten zufolge perfekt sein. Wie "Bild", Sky und "Blick" am Mittwoch berichteten, haben sich der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München und Borussia Mönchengladbach auf einen Transfer des 34-Jährigen geeinigt. Es stehe nur noch der Medizincheck Sommers aus. Als Ersatz für den lange verletzt fehlenden Manuel Neuer soll der Schweizer Nationaltorhüter bei den Münchnern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 unterschreiben. Offizielle Mitteilungen lagen zunächst nicht vor.

Der Vertrag des Schweizer WM-Torwarts in Gladbach war bis zum 30. Juni dieses Jahres datiert. Die Borussia streicht den Berichten zufolge für Sommer eine üppige Ablösesumme ein, über die es keine offiziellen Angaben gab. Zuletzt war über ein Angebot von acht Millionen Euro plus eineinhalb Million Euro an möglichen Bonuszahlungen spekuliert worden.

Brand mit drei Toten – Bewohnerin des Pflegeheims unter Verdacht

Nach dem Brand in einem sozialpsychiatrischen Pflegeheim in Reutlingen, bei dem am Dienstag drei Menschen starben, ermittelt die Tübinger Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts. Im Fokus steht laut Mitteilung der Polizei vom Mittwoch eine 57 Jahre alte Bewohnerin, die bei dem Brand schwer verletzt worden war. Gegen sie werde wegen Verdachts des dreifachen Mordes und elffachen Mordversuchs ermittelt, teilten die Behörden mit. Bei dem Brand waren zwei Männer und eine Frau ums Leben gekommen, elf Bewohner des Hauses wurden verletzt.

18.01.2023, Baden-Württemberg, Reutlingen: Polizeiabsperrband ist nach einem Brand in einer Pflegeeinrichtung um Teile des Gebäudes angebracht worden. Nach der Brandkatastrophe in einem Pflegeheim für ...
Die Untersuchungen nach dem Brand des Pflegeheims in Reutlingen laufen.Bild: dpa / Marijan Murat

Nach bisherigen Ermittlungen sei das Feuer am Dienstag gegen 19.40 Uhr im Obergeschoss des Hauses im Zimmer der Verdächtigen ausgebrochen. Weitere kriminaltechnische Ermittlungen dauerten an. Auch über ein mögliches Tatmotiv der Frau, die eine psychische Erkrankung habe, sei noch nichts bekannt. Die 57-Jährige, die bei dem Feuer selbst schwer verletzt wurde, sei derzeit noch nicht ansprechbar und werde in einer Spezialklinik behandelt.

Amok-Alarm: Schule in Gelsenkirchen geräumt

Nach einer Amokdrohung hat die Polizei am Mittwochmorgen eine Schule in Gelsenkirchen evakuiert. Alle Schüler und Lehrer seien in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Da keine akute Gefahr vor Ort bestanden habe, hätten die Schüler das Gebäude geordnet verlassen können und hätten sich nicht in ihren Klassenzimmern verschanzen müssen. Die Polizei war auch mit Spezialkräften im Einsatz.

Die Ermittlungen zum Absender der Amokdrohung liefen noch, sagte eine Sprecherin. Die Drohung sei per E-Mail verschickt worden. Man habe die Androhung der Amok-Tat ernst nehmen müssen und deshalb die Schule kurzfristig geräumt.

Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauber-Absturz

Bei einem Hubschrauberabsturz nahe der Hauptstadt Kiew ist nach Polizeiangaben der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj ums Leben gekommen. Bei dem Absturz in der Kleinstadt Browary habe es mindestens 16 Tote gegeben, teilte Polizeichef Ihor Klymenko am Mittwoch bei Facebook mit. Unter den Toten seien auch der Vize-Innenminister Jehwhenij Jenin und ein Staatssekretär.

ARCHIV - 18.03.2022, Ukraine, Kyiv: Denys Monastyrskyj, Innenminsiter der Ukraine, spricht während eines Interviews mit The Associated Press in Kiew. Bei einem Hubschrauberabsturz in der Ukraine nahe  ...
Der Innenminister der Ukraine, Denys Monastyrskyj, ist unter den mindestens 16 Absturz-Toten.Bild: AP / Efrem Lukatsky

Der Helikopter war nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Kiew, Olexij Kuleba, in einem Wohngebiet bei einem Kindergarten abgestürzt. Nach Angaben des Innenministeriums starben auch drei Kinder. Die Absturzursache war zunächst unklar. 26 Menschen wurden verletzt, darunter mehrere Kinder, hieß es.

  • Alles Wichtige zum Krieg in der Ukraine erfährst du hier.

Umfrage: Lehrermangel größtes Problem an deutschen Schulen

Das größte Problem an Deutschlands Schulen ist aus Sicht der Schulleiter der Mangel an pädagogischem Personal. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der Robert Bosch Stiftung, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Laut dem Deutschen Schulbarometer, für das erstmals seit 2019 ausschließlich Schulleitungen statt Lehrkräfte befragt wurden, halten zwei Drittel (67 Prozent) den Personalmangel für die größte Herausforderung an ihrer Schule. Mit 80 Prozent wird er demnach besonders häufig an Schulen in sozial schwieriger Lage genannt.

"Für den Lehrkräftemangel gibt es keine schnelle und vor allem keine einfache Lösung", sagte Dagmar Wolf von der Robert Bosch Stiftung. Weniger bürokratischer Aufwand könne die aktuelle Personalnot an den Schulen aber zumindest lindern, erklärte sie. So könne beispielsweise die Anstellung von Unterstützungsfachkräften in der Verwaltung, von pädagogischen Assistenzkräften oder ausländischen Lehrkräften für Erleichterung sorgen.

Weit abgeschlagen hinter dem Personalmangel gaben die befragten Schulleitungen die schleppend vorankommende Digitalisierung sowie eine schlechte technische Ausstattung (22 Prozent) als Probleme an, gefolgt von zu viel Bürokratie (21 Prozent) und der hohen eigenen Arbeitsbelastung (20 Prozent).

Wahlkampftöne prägen Bundestagsdebatte über Silvestergewalt

Wahlkampftöne im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben am Mittwoch die Aktuelle Stunde im Bundestag zu den Silvesterkrawallen in der Hauptstadt und anderen deutschen Städten geprägt. Während CDU und CSU die in Berlin regierende rot-rot-grüne Koalition für Versäumnisse im Sicherheitsbereich verantwortlich machten, warfen SPD, Grüne, FDP und Linkspartei ihrerseits der CDU vor, mit Fragen nach den Vornamen von Tatverdächtigen Vorurteile gegen Migrantinnen und Migranten zu schüren.

30.12.2022, Berlin: Böller fliegen unweit der Pallasstraße. Am Vorabend vor dem Jahreswechsel schossen Jugendliche zahlreiche Raketen in den Nachthimmel. An Silvester ist der Bereich rund um der Palla ...
In der Silvesternacht wurden zahlreiche Einsatzkräfte mit Böllern und Feuerwerkskörpern attackiert.Bild: dpa / Paul Zinken

Parteiübergreifende Einigkeit herrschte in der Verurteilung der Gewalt, bei der vielfach Rettungskräfte attackiert und mit Feuerwerkskörpern beschossen worden waren. Es sei besonders zu verurteilen, wenn jene angegriffen würden, "deren Beruf es ist, anderen zu helfen", sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP). Auch ein hartes Vorgehen gegen die überwiegend jungen, männlichen Tatverdächtigen wurde von Koalition wie Opposition befürwortet.

  • Lies hier, warum selbst die CDU Marco Buschmanns Silvester-Rede im Bundestag feiert.

Ältester Mensch der Welt ist tot

Der älteste Mensch der Welt, die französische Ordensschwester André, ist gestorben. Sie wurde 118 Jahre alt, wie der Bürgermeister ihres südfranzösischen Wohnorts Toulon, Hubert Falco, auf Facebook schrieb. Schwester André starb im Altersheim, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf den Sprecher der als Lucile Randon geborenen Frau.

Mit ihrem Tod rückt in dem Ranking einer Vereinigung von Forscherinnen und Forschern nun die in Spanien lebende Maria Branyas Morera mit 115 Jahren auf den Platz des ältesten Menschen der Welt.

(Mit Material von dpa/AFP)

Maskenpflicht fällt in allen Bussen und Bahnen weg
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In ganz Deutschland können Busse und Bahnen wieder ohne Maske genutzt werden. Nach fast drei Jahren Corona entfällt die Tragepflicht ab diesem Donnerstag im Fernverkehr. Parallel dazu wird die Vorschrift in den übrigen neun Bundesländern aufgehoben, in denen sie im Regionalverkehr bisher noch galt. Zuletzt hatten sich auch die Verkehrsunternehmen dafür ausgesprochen, die Pflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu beenden.

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