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News des Tages: Hunter Biden im Waffen-Prozess schuldig gesprochen

Hunter Biden departs from federal court, Tuesday, June 11, 2024, in Wilmington, Del. (AP Photo/Matt Slocum)
Urteil gefällt: Hunter Biden wurde aufgrund mehrerer Verstöße gegen das Waffenrecht für schuldig befunden.Bild: AP / Matt Slocum
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Sohn von US-Präsident Biden im Waffen-Prozess schuldig gesprochen

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11.06.2024, 15:2311.06.2024, 20:52
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Verstoß gegen Waffenrecht: Hunter Biden schuldig gesprochen

Im Prozess gegen Hunter Biden wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffenrecht haben die Geschworenen den Sohn von US-Präsident Joe Biden in allen drei Anklagepunkten für schuldig befunden. Das meldeten amerikanische Medien am Dienstag übereinstimmend unter Berufung auf Reporter im Gerichtssaal.

Flughafen-Chaos wegen Unwetter – auch Ballermann betroffen

Ein schweres Unwetter über Mallorca hat den Flughafen in Palma vorübergehend lahmgelegt. Alle Starts und Landungen seien am Dienstagnachmittag zeitweilig ausgesetzt worden, teilten der Flughafenbetreiber Aena und der spanische Verkehrsminister Oscar Puente auf X mit.

Mehrere ankommende Flüge seien unter anderem nach Barcelona und Ibiza umgeleitet worden, berichteten die Regionalblätter "Diario de Mallorca" und "Última Hora" unter Berufung auf die Flughafen-Sprecherin. Inzwischen sei der Flugbetrieb aber nach circa einer Stunde wieder aufgenommen worden, hieß es.

Man arbeite nun intensiv, um den Betrieb zu normalisieren, ließ Aena wissen. Mit Verspätungen bis in den Abend sei allerdings zu rechnen.

Die starken Regenfälle brachten nicht nur den Flugbetrieb durcheinander. Sie sorgten darüber hinaus am und im Flughafen für Chaos. Die Zufahrtsstraßen, die Parkplätze sowie Teile des Terminals, darunter der Duty-Free-Shop und andere Läden, standen teilweise unter Wasser, wie die Regionalmedien berichteten. In einigen Geschäften habe es teilweise durch die Decke geregnet. Auch an der Playa de Palma mit dem sogenannten Ballermann – der Partyhochburg der deutschen Touristen – gab es demnach Überschwemmungen.

Polizei findet Leiche bei Suche nach Neunjähriger

Auf der Suche nach der vermissten neunjährigen Valeriia hat die Polizei im sächsischen Döbeln eine Leiche gefunden. Die Polizei teilte mit, es werde geprüft, ob es sich dabei um das seit dem 3. Juni vermisste Mädchen handle. Der leblose Körper war den Angaben zufolge am Dienstagnachmittag in einem Wald zwischen dem Roßweiner Ortsteil Mahlitzsch und dem Döbelner Ortsteil Hermsdorf im Landkreis Mittelsachsen gefunden worden. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte die Polizei am Dienstagabend mit, die Ermittlungen am und um den Tatort würden aller Voraussicht nach noch bis in die Nacht andauern.

06.06.2024, Sachsen, Döbeln: Polizisten mit Suchstangen versammeln sich auf einem Parkplatz. Die Suche der seit Montag (03.06.2024) verschwundenen neunjährigen Valeriia wird am Donnerstag fortgesetzt. ...
Polizisten suchten mit Hochdruck nach der verschwundenen neunjährigen Valeriia.Bild: dpa / Sebastian Willnow

Wenige Stunden nach der schrecklichen Entdeckung am Dienstag war die Straße, die die zwei Orte miteinander verbindet und an der auch der Fundort liegt, durch Polizeikräfte abgesperrt worden. Vereinzelt waren Anwohnerinnen und Anwohner zu sehen. Am Fundort der Leiche führten die Chemnitzer Kriminalpolizei und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen die Ermittlungen. Auch die Staatsanwaltschaft Chemnitz sei involviert. "Weitere Details lassen sich aktuell auch aufgrund der notwendigen, langwierigen Ermittlungsarbeit nicht mitteilen", erklärte die Polizei.

Zuletzt war die Neunjährige gesehen worden, als sie sich auf den Weg zur Schule machte. Doch dort war sie nie angekommen. Laut einem Bericht der "Bild" will ein Mitschüler, der an dem Tag zu spät zur Schule kam, das Mädchen gegen 9.20 Uhr vor der Schule gesehen haben. Wahrscheinlich habe es dort auf jemanden gewartet. Die Ermittler seien diesem Hinweis nachgegangen und hätten den Bereich mit Hunden abgesucht – allerdings ohne Erfolg, erklärte eine Polizeisprecherin.

Eklat bei Selenskyjs Auftritt im Bundestag

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) protestierte ebenso wie die AfD gegen den Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag.

Die Abgeordneten des BSW verließen während der Rede den Raum. Über den Plan hatte zuerst "t-online" berichtet. Als Begründung erklärte man, dass Selenskyj aktuell dazu beitrage, "eine hochgefährliche Eskalationsspirale zu befördern".

Der ukrainische Praesident Wolodymyr Selenskyj Foto spricht am Dienstag 11.06.2024 zu den Abgeordneten bei der Sondersitzung des Bundestags in Berlin. Es ist Selenskyjs zweiter offizieller Deutschland ...
Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht bei der Sondersitzung des Bundestags in Berlin.Bild: imago images / epd

Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, hat auch der AfD-Fraktionsvorstand hat den AfD-Abgeordneten empfohlen, der Rede fernzubleiben. Seine Amtszeit sei am 21. Mai abgelaufen und er sei "nur noch ein Kriegs- und Bettelpräsident im Amt", teilten die AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla in einer Stellungnahme mit. Weite Teile der Fraktion hatten die Rede boykottiert.

Politiker:innen anderer Parteien reagierten empört. Die SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast twitterte: "Was BSW und Wagenknecht hier tun, ist peinlich und respektlos."

Im Anschluss an Selenskysis Rede gab es von den restlichen Politiker:innen lange Standing Ovations. Er hatte unter anderem gesagt: "Es gibt kein anderes Ziel als den Frieden und keinen anderen kontinentalen Traum. Russland hat andere Ziele und Träume. Sie stehen alleine gegen uns alle."

Der ukrainische Präsident ist aktuell in Berlin zur Wiederaufbaukonferenz, zu der etwa 2000 Vertreter:innen aus etwa 60 Ländern erwartet wurden. Es ist keine Geberkonferenz, bei der Geld für den Wiederaufbau gesammelt werden soll, sondern es geht um die Vernetzung der relevanten Akteure aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen.

Laut Medienbericht: Hamas-Chef verrät Terror-Strategie

Der Chef der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen, Jihia al-Sinwar, soll einem Exklusiv-Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" zufolge bisher einer Waffenruhe mit Israel nicht zugestimmt haben, weil er sich von anhaltenden Kämpfen und steigenden Opferzahlen unter palästinensischen Zivilisten Vorteile verspricht.

Das gehe aus Nachrichten hervor, die Al-Sinwar kürzlich an die an Verhandlungen einer Waffenruhe beteiligten Hamas-Vertreter geschickt habe, berichtete die Zeitung. Das "Wall Street Journal" hat eigenen Angaben zufolge Zugang zu Dutzenden Nachrichten, von denen nicht klar wurde, ob es sich um Text-, Sprach- oder andere Arten von Nachrichten handelt.

"Wir haben die Israelis genau da, wo wir sie haben wollen", soll er der Zeitung zufolge kürzlich in einer gesagt haben. In vielen Nachrichten habe Al-Sinwar "eine kalte Missachtung von Menschenleben an den Tag gelegt und deutlich gemacht, dass er glaubt, dass Israel durch den Krieg mehr zu verlieren hat als die Hamas", schreibt die Zeitung weiter.

Miroslav Klose wird neuer Trainer beim FC Nürnberg

WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose ist neuer Trainer bei Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg. Der 45-Jährige übernimmt den Posten von Cristian Fiel, der zu Hertha BSC wechselt. Über die Vertragsdauer machte der Club wie immer keine Angaben.

Weltmeister Klose hatte nach seiner Spielerkarriere bereits als Assistent von Hansi Flick bei Bayern München und als Trainer in Österreich erste Erfahrungen an der Seitenlinie gesammelt. Beim SCR Altach war er im März 2023 entlassen worden. Zuletzt war er auch bei seinem Ex-Klub Lazio Rom im Gespräch gewesen.

"Tradition, Leidenschaft, ehrliche Arbeit, tolle Fans – das alles sind Dinge, die ich am Fußball liebe und die ich mit dem 1. FC Nürnberg verbinde. Deshalb hat mich die Möglichkeit, hier Trainer zu werden, sofort gepackt", sagte Klose bei seiner Vorstellung am Dienstag.

(mit Material von dpa und afp)

Getötete 15-Jährige bei Worms: Jetzt steht die Todesursache fest
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Die bei einem Tötungsdelikt ums Leben gekommene 15-Jährige ist einen Tod durch Ertrinken gestorben. Das habe die Obduktion ergeben, teilte das Polizeipräsidium Mainz am Mittwoch mit. Wie es zu der Tat kam, sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Die tote Jugendliche war am Montagabend am Rheinufer in Worms gefunden worden.

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