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News des Tages: BVB: Bellingham-Wechsel zu Real Madrid ist fix

Fußball: öffentliches Training von Borussia Dortmund am 16.05.23, Saison 2022/2023 auf dem Trainingsgelände in Brackel. Dortmunds Jude Bellingham winkt. *** Soccer public training of Borussia Dortmund ...
Dortmunds Jude Bellingham spielt kommende Saison bei Real Madrid.Bild: IMAGO images /Kirchner-Media
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BVB: Bellingham-Wechsel zu Real Madrid ist fix

Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.
07.06.2023, 20:04
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BVB: Bellingham-Wechsel zu Real Madrid ist fix

Es hatte sich seit Monaten angedeutet, jetzt ist es offiziell: Borussia Dortmunds Mittelfeld-Star Jude Bellingham wechselt zu Real Madrid. Das hat der BVB in einer Börsenmeldung verkündet. Real wird demnach eine fixe Ablösesumme von 103 Millionen Euro bezahlen, um den 19-jährigen Engländer aus seinem eigentlich noch bis 2025 datierten Vertrag loszueisen.

Messi wechselt laut Bericht zu Inter Miami in die USA

Überraschende Wende im Transferpoker um den argentinischen Weltmeister Lionel Messi: Laut "BBC" und "The Athletic" ist der Wechsel zu dem amerikanischen Klub Inter Miami fix, bei dem Fußballlegende David Beckham Miteigentümer ist. Messi soll dafür einen lukrativen Vertrag in Saudi-Arabien ausgeschlagen haben, wo der Verein Al-Hilal ihm angeblich über 300 Millionen Euro Jahresgehalt geboten hat.

Der Vertrag des siebenfachen Weltfußballers beim französischen Meister Paris Saint-Germain läuft am 30. Juni aus. Zuletzt wurde auch eine Rückkehr zum FC Barcelona spekuliert, für den der Argentinier 16 Jahre lang spielte.

Umfrage zeigt: Viele Deutsche haben Angst vor KI

Zahlreiche Menschen in Deutschland haben Angst vor der weiteren Entwicklung durch Künstliche Intelligenz (KI). Die größte Sorge: Dass KI in den kommenden Jahren ihre Jobs ersetzen wird. Das geht laut "Handelsblatt" aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervor. Demnach gehen 40 Prozent der Befragten davon aus, dass ihre Arbeitsplätze in Zukunft deswegen nicht mehr existieren werden. Damit ist diese Sorge bei den Deutschen besonders häufig verbreitet. Weltweit sind laut Studie 36 Prozent darüber besorgt. Für die Studie befragte die BCG rund 13.000 Menschen weltweit, mehr als 1000 davon in Deutschland.

Zerstörter Staudamm in Ukraine: Folgen immer "katastrophaler"

Nach dem Bruch des Staudamms Kachowka in der Ukraine nehmen die Folgen immer "katastrophalere" Ausmaße an. Expert:innen gehen davon aus, dass die Flutwelle heute ihren Höhepunkt erreichen wird. In der besonders betroffenen Stadt Cherson stiegen die Pegel um 5 Meter.

Mit heftigen Folgen.

HANDOUT - 05.06.2023, Ukraine, ---: Dieses von Maxar Technologies über AP zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt den zerstörten Kachowka-Staudamm. Im von Russland besetzten Teil der südukrainisc ...
Der Dnipro, der durch den zerstörten Kachowka-Staudamm fließt, markiert die Frontlinie im Süden der Ukraine.Bild: Uncredited/Maxar Technologies/AP/dpa

Ukrainischen Angaben zufolge sind auf der westlichen Seite des Flusses Dnipro bis Mittwochnachmittag mehr als 1750 Menschen evakuiert, wie Rettungsdienste mitteilten. Auf der russisch besetzen Seite wurde die Evakuierung von 1274 Menschen bekannt.

Mehr als 40.000 Menschen sollten insgesamt evakuiert werden. Wie viele Menschen bisher verletzt und getötet wurden, war bis Stand Mittwochnachmittag nicht bekannt.

Laut Ukraine werden allein am nördlichen Ufer des Flusses rund 10.000 Hektar Land vernichtet. Dazu komme ein Vielfaches dieser Fläche am südlichen Ufer, in den russisch besetzten Gebieten.

Neben anderen westlichen Staaten hat auch Deutschland in Person von Innenminister Nancy Faeser (SPD) angeboten, evakuierte Menschen zu versorgen. Unter anderem sollen 5000 Wasserfilter in das Katastrophengebiet geliefert werden, die für sauberes Trinkwasser sorgen können. Russland und die Ukraine machen sich gegenseitig für die Zerstörung des Dnipro-Staudamms verantwortlich.

Papst Franziskus musste erneut operiert werden

Wie der Vatikan am Mittwochvormittag mitteilte, musste Papst Franziskus erneut dringend operiert werden. Die Operation, die noch am Mittwochnachmittag im Gemelli-Krankenhaus in Rom durchgeführt wurde, ist gut verlaufen. Dies teilte der Vatikan am Abend mit.

Der Grund für den Eingriff: offenbar ein drohender Darmverschluss. Italienische Medien berichten, dass dieser am Tag zuvor bei einer CT-Untersuchung festgestellt worden sei.

Wie der Heilige Stuhl mitteilte, wurde das Kirchenoberhaupt deshalb einer sogenannten Laparotomie, bei der die Bauchhöhle geöffnet wurde, unterzogen. Nun soll er Prognosen zufolge "mehrere Tage" in der Klinik bleiben, laut italienischen Medien "höchstens eine Woche".

29.04.2023, Ungarn, Budapest: Papst Franziskus trifft im Rollstuhl zu seinem Besuch bei den Kindern des Blindeninstituts «Blessed László Batthyány-Strattmann» in Budapest ein. Der Papst ist zu einem d ...
Der Papst hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bild: Pool Reuters / Remo Casilli

Polizei zerschlägt Schleppernetzwerk

Im Kampf gegen Menschenschlepper:innen hat die Polizei mit einem Großaufgebot in Essen das mutmaßliche Mitglied eines Schleppernetzwerks festgenommen.

Wie die Bundespolizei mitteilte, seien insgesamt sechs Verdächtige festgenommen worden. Neben der Festnahme in Deutschland erfolgten vier weitere in Rumänien und eine in Bulgarien. An der Aktion war auch Europol beteiligt.

Über 800 Menschen sollen über das Schleppernetzwerk in die EU, unter anderem nach Deutschland, gebracht worden sein. Mehr als 560 Menschen seien in Lastwagen versteckt illegal nach Deutschland gebracht worden, teils "unter menschenunwürdigen Bedingungen" auf Ladeflächen von Lastwagen versteckt. Der Gruppe wird neben den Schleusungen nach Deutschland auch der illegale Transport von mehr als 300 Menschen nach Rumänien vorgeworfen. Das teilte die Bundespolizei am Mittwoch weiter mit.

Arktis könnte schon in 2030er Jahren im Sommer eisfrei sein

Die Arktis könnte schon ein Jahrzehnt früher eisfrei sein, als bisher angenommen – sogar bei geringen Emissionen. Das bilanzieren südkoreanische Wissenschaftler:innen, die mithilfe von Satellitendaten den Rückgang des Meereises in der Region um den Nordpol über 40 Jahre untersucht haben.

"Die Ergebnisse lassen erkennen, dass sich unabhängig von Emissionsszenarien der erste meereisfreie September schon in den 2030er bis 2050er Jahren einstellt", schreiben die Autor:innen. Die Ergebnisse gehen damit über die Prognose des Weltklimarats hinaus, die erst Mitte des Jahrhunderts ein solches Szenario erwarten.

HANDOUT - 30.06.2020, Arktis: Ein Handout des Alfred-Wegener-Instituts zeigt das deutsche Forschungsschiff «Polarstern». An mehr als 300 Tagen im Jahr ist das Schiff durchschnittlich im Einsatz. Foto: ...
Eine eisfreie Arktis hätte weltweit erhebliche Folgen für Mensch und Umwelt.Bild: Alfred-Wegener-Institut / Markus Rex

Bahn muss bei Verspätungen durch Notfälle nicht mehr zahlen

Bahnreisende müssen sich wegen einer neuen EU-Verordnung auf geänderte Fahrgastrechte einstellen. Die Regelung tritt heute in Kraft. Fahrgäste erhalten keine Entschädigung mehr, wenn Zugausfälle oder -verspätungen auf Umstände zurückzuführen sind, für die die Bahn nichts kann. Dazu zählen zum Beispiel Notfälle im Zug, Personen im Gleis, Polizeieinsätze, Kabeldiebstähle und extremer Witterung.

Die Bahn versichert, dass gewöhnliche Unwetter von der neuen Regelung ausgenommen seien. Hauptursache für Verspätungen ist aktuell das marode Schienennetz. In solchen Fällen muss die Bahn weiterhin zahlen, genauso bei Streiks. Bei Verspätungen ab einer Stunde konnten Kund:innen bisher 25 Prozent und ab zwei Stunden 50 Prozent des Ticketpreises zurückverlangen.

ARCHIV - 11.07.2022, Berlin: Reisende warten am Hauptbahnhof auf den Zug nach Amsterdam. Immer mehr Menschen nutzen die Bahn für Fahrten ins Ausland. (zu dpa "Immer mehr Menschen nutzen die Bahn  ...
Verspätungen der Bahn werden künftig seltener erstattet.Bild: dpa / dpa/ Jörg Carstensen
Bärenangriff: Was muss ich tun, wenn ein Bär vor mir steht?

So süß Bären aussehen, so gefährlich können sie auch sein. Klar ist: Die Raubtiere lösen bei den meisten Menschen eine natürliche Faszination aus. Eine Begegnung gilt es dennoch zu vermeiden. Bis vor wenigen Jahren war ein Zusammentreffen mit einem wild lebenden Bären in Deutschland ohnehin nahezu ausgeschlossen.

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