Bayerns Kingsley Coman im Zweikampf mit Barcelona-Angreifer Ousmane Dembélé.
Bayerns Kingsley Coman im Zweikampf mit Barcelona-Angreifer Ousmane Dembélé.Bild: ap / Matthias Schrader

Verhandlungen stocken: Bayern-Verantwortliche wollen ablösefreien Wechsel von diesem Star verhindern

15.12.2021, 16:51

Der FC Bayern ist Tabellenführer und nach dem 5:0 gegen den VfB Stuttgart auch Herbstmeister. In München könnte die Welt also in Ordnung sein. In Anbetracht der Transfersituation ist sie es aber nicht vollends.

Den Münchner Verantwortlichen bereiten die Vertragssituationen von Kingsley Coman und Robert Lewandowski Kopfzerbrechen. Bei beiden läuft das Arbeitspapier noch bis 2023. Beide sollen verlängern, damit kein ablösefreier Wechsel in Frage kommt. Laut "Sport Bild" könnte Coman die Münchner nächsten Sommer verlassen, wenn er bis dahin den Vertrag nicht verlängert hat.

Bayern will ablösefreien Abgang vermeiden

Offensichtlich auch, um einen Abgang wie den von David Alaba im vergangenen Sommer zu verhindern. Der Österreicher ging in die Saison 2020/21 mit auslaufendem Vertrag, verlängerte am Ende nicht und wechselte ablösefrei zu Real Madrid.

Als möglicher Ersatz für Coman soll oben auf der Liste Flügelspieler Ousmane Dembélé (24) vom FC Barcelona stehen. Der Franzose ist den Bayern aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund, wo er in der Saison 2016/17 spielte, bestens bekannt. Kommenden Sommer ist der Franzose ablösefrei, was ihn für die Bayern noch attraktiver macht.

Weitere Kandidaten, die das Interesse der Bayern geweckt haben sollen, sind laut "Sport Bild" die Offensivspieler Lautaro Martinez (24) von Inter Mailand, Dusan Vlahovic (21) vom AC Florenz und Federico Chiesa (24) von Juventus Turin. Auch in der Abwehr, wo im Sommer ein ablösefreier Abgang von Niklas Süle (26) droht, schauen sich die Münchener dem Bericht nach schon nach Neuzugängen um. Konkret soll es sich dabei um Freiburgs Nico Schlotterbeck (22) und Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger (28) handeln.

Wie es mit Bayerns Starstürmer Robert Lewandowski weitergeht, ist derweil noch unklar. Im Frühjahr planen die FCB-Verantwortlichen mit dem Polen und seinem Berater zu sprechen. Die Münchener wollen den Vertrag mit Lewandowski über 2023 hinaus verlängern. Ob und wie schnell sich die Parteien einigen können, wird große Auswirkungen auf die Transferpläne der Bayern für die kommende Saison haben.

Unter anderem könnte dadurch Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland interessant werden. Noch zu Wochenbeginn berichtete der Fernsehsender Sky, dass ein Wechsel des Norwegers nach München vom Tisch sei. Der Grund: Das Gesamtpaket von 300 Millionen Euro inklusive Ablöse, Beraterhonorare und Gehalt sei zu hoch für die Münchner.

"Sport Bild" wiederum vermeldete nun, dass eine Verpflichtung von Haaland bei den Bayern "noch nicht vom Tisch" sei. Das Wochenmagazin bezieht sich auf die Tatsache, dass weder Münchens Vorstandchef Oliver Kahn, noch Sportvorstand Hasan Salihamidžić oder Präsident Herber Hainer eine Verpflichtung Haalands explizit ausgeschlossen hätten.

So oder so: Am Ende wird eine mögliche Haaland-Verpflichtung bei den Münchnern klar von Lewandowski abhängig sein.

(nik)

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