Joshua Zirkzee (3.v.l.) ist sowohl beim VfB Stuttgart als auch bei Ajax Amsterdam im Gespräch.
Beim FC Bayern spielen einige Top-Stars, die auch international begehrt sind.Bild: Mika / Mika Volkmann
Bundesliga

Bundesliga-Klub und internationaler Top-Verein heiß auf Bayern-Star

28.06.2022, 17:03

Der Sommer in der Bundesliga ist für viele Fußball-Fans die Zeit, in der sie sich über die neuen Spieler der Lieblingsvereine informieren, Highlight-Videos schauen und hoffen, dass die Neuzugänge zu Leistungsträgern und Publikumslieblingen werden können.

Beim VfB Stuttgart ist das aktuell anders. Noch konnten die Schwaben keine Neuzugänge präsentieren. Abzüglich von Erik Thommy (zu Kansas City), Pablo Maffeo (nach Leihe fest zu Mallorca) und Daniel Didavi (noch vereinslos) hat Pellegrino Matarazzo den gleichen Kader zur Verfügung wie in der abgelaufenen Saison.

Zirkzee könnte Kalajdzic-Nachfolger werden

Dabei gibt es seit einigen Wochen immer wieder Gerüchte darüber, dass die Stuttgarter an Joshua Zirkzee Interesse haben. Der 21-jährige Stürmer war zuletzt vom FC Bayern nach Anderlecht ausgeliehen und schoss in der belgischen Liga 15 Tore in 32 Spielen. Allerdings hat der VfB Stuttgart offenbar Konkurrenz im Werben um Zirkzee.

Laut Sky soll Ajax Amsterdam Kontakt mit Zirkzee aufgenommen haben und die Möglichkeit eines Wechsels "abgeklopft" haben – ähnlich wie der VfB Stuttgart. In Amsterdam könnte Zirkzee Sébastien Haller ersetzen, dessen Wechsel zu Borussia Dortmund als beschlossen gilt, aber noch offiziell verkündet werden muss.

Das Werben von Amsterdam um Zirkzee kann Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat allerdings wohl egal sein, solange Top-Stürmer Sasa Kalajdzic die Schwaben nicht verlässt. Rund um den Österreicher tauchen immer wieder Gerüchte über einen Wechsel zum FC Bayern auf, wenn Robert Lewandowski die Münchner verlassen wird. Erst dann müsste Mislintat wohl wirklich aktiv werden.

"Am besten wäre es, die Transferperiode würde jetzt enden, dann hätten wir eine sehr gute Mannschaft"
Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat über die aktuelle Wechselphase

Zuletzt sagte Mislintat der dpa allerdings: "Wir hoffen nach wie vor, dass er bleibt. Es gibt zudem die Aussage von Sasa, dass er uns – auch mit Blick auf die Unterstützung, die er von uns erhalten hat – nicht ablösefrei verlassen wird." Das hieße, dass sogar eine Verlängerung des Vertrags (bis 2023) möglich wäre.

Zum schleppenden Transfersommer der Stuttgarter sagte Mislintat beim Trainingsauftakt Anfang der Woche aber auch: "Am besten wäre es, die Transferperiode würde jetzt enden, dann hätten wir eine sehr gute Mannschaft."

Neben Kalajdzic gibt es auch Wechselgerüchte um Linksverteidiger Borna Sosa und Mittelfeldspieler Orel Mangala. Alle drei würde Mislintat offenbar gerne behalten. Er sagt aber auch, dass der VfB auch immer auf das eigene Konto gucken müsse, für den Fall, dass ein verrücktes Verkaufsangebot für einen der Spieler eintreffe.

(stu)

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