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War es das finale Bayern-Angebot an David Alaba? Oder geht der Rekordmeister in den Vertragsverhandlungen noch weiter?Bild: imago images / kolbert-press
Bundesliga

FC Bayern: Alaba-Verhandlung stockt – heikle Hürde erreicht

22.09.2020, 13:30

Seit Wochen ist der FC Bayern darum bemüht, den Vertrag mit seinem Abwehrchef David Alaba zu verlängern. Doch die Fronten sind verhärtet. Im Vertragsstreit zwischen dem Rekordmeister und Alaba ist es nun offenbar zu einem Stillstand gekommen.

Nach Informationen von "Sky News" sind die Verhandlungen zwischen beiden Parteien zum Erliegen gekommen. Zwei Angebote hat der Rekordmeister dem Österreicher demnach schon unterbreitet – jeweils ohne Erfolg.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass der 28-Jährige und seine Berater noch auf ein neues Angebot vonseiten der Münchener warten. Doch an der Säbener Straße scheint man schon am Limit angekommen zu sein.

Heikle Hürde beim FC Bayern erreicht

Wie "Sky" berichtet, habe der Klub schon beim vergangenen Angebot die oberste Summe erreicht, die der FC-Bayern-Aufsichtsrat für den neuen Alaba-Vertrag überhaupt freigegeben hatte.

Ob der Champions League-Sieger noch einmal über seinen eigenen Schatten springt, und bereit ist, eine weitere finanzielle Hürde zu nehmen, ist nicht sicher. Sollte es allerdings beim aktuellen Angebot bleiben, drohen die Verhandlungen zu scheitern.

Wichtiger Führungsspieler: Abwehrchef David Alaba.
Wichtiger Führungsspieler: Abwehrchef David Alaba.Bild: imago images / Lackovic

Bis Juni 2021 läuft Alabas Vertrag noch. Die gesamte Führungsebene des FC Bayern hat mittlerweile öffentlich erklärt, dass man den Vertrag mit Österreicher unbedingt verlängern will. Wird der Vertrag von Alaba nämlich in diesem Sommer nicht verlängert, könnte der österreichische Nationalspieler nach der Saison ablösefrei wechseln.

Die Forderungen von Alaba und seinem Berater Pini Zahavi sind allerdings sehr hoch. Berichten zufolge soll die Alaba-Seite ein Jahresgehalt von 25 Millionen fordern. Bei den Bayern liegt die mutmaßliche Gehaltsobergrenze jedoch bei knapp 20 Millionen Euro.

Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte dem Berater Geldgier vorgeworfen. Zahavi selbst hatte die Vorwürfe von sich gewiesen. Karl-Heinz Rummenigge hat bei "Bild live" dann ein Machtwort an beide Parteien gerichtet: "Jeder sollte jetzt einmal ruhig sein, solange die Verhandlungen noch laufen".

(vdv)

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