Nach einer "intensiven Saisonanalyse" verlässt Dortmunds Trainer Marco Rose den Verein.
Nach einer "intensiven Saisonanalyse" verlässt Dortmunds Trainer Marco Rose den Verein. Bild: Revierfoto / Revierfoto

Borussia Dortmund trennt sich von Trainer Marco Rose – Nachfolger steht wohl schon fest

20.05.2022, 13:0020.05.2022, 13:47

Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose beenden nach nur einem Jahr ihre Zusammenarbeit. Das teilte der BVB nach einer "intensiven Saisonanalyse" mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc, Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, Berater Matthias Sammer und Rose mit.

"Dieser Tag ist kein einfacher für uns alle, denn die gegenseitige Wertschätzung untereinander war, ist und bleibt groß. Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben", sagte Watzke.

Einem Bericht des Senders Sky zufolge steht Roses Nachfolger mit Edin Terzic bereits fest. Die Verkündung der Personalie soll nach dem Bericht bereits an diesem Wochenende erfolgen. Der 39-jährige Terzic hatte den BVB in der vergangenen Spielzeit nach der Freistellung von Lucien Favre übernommen und für den Großteil der Saison betreut. Er führte die Dortmunder zum Sieg im DFB-Pokal und in die Champions League. Nach der Verpflichtung von Rose wurde er Technischer Direktor beim Revierclub. Er wäre der logische Nachfolge-Kandidat.

Rose: "Hundertprozentige Überzeugung fehlt"

Rose war erst im vergangenen Jahr von Borussia Mönchengladbach für eine Ablöse von fünf Millionen Euro zum BVB gewechselt. Sein Vertrag lief bis Juni 2024. "Trotz einer schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten war ich von unserem Weg überzeugt. Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden", sagte Rose.

Der BVB war in der abgelaufenen Saison in der Champions League, der Europa League und im Pokal teils blamabel gescheitert. In der Bundesliga betrug der Rückstand des Vizemeisters auf Bayern München am Saisonende acht Punkte. Dortmund ist bereits der fünfte Bundesligist, der sich nach dem Saisonende von seinem Trainer getrennt hat.

(nik/afp)

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